Erkältung im SommerDie 5 größten Erkältungsfallen im Urlaub

Wenn die Temperaturen draußen über die 30-Grad-Marke steigen, jubeln wir im Auto gerne die Klimaanlage ordentlich hoch. Keine gute Idee, denn hier lauert eine Erkältungsfalle.
Wenn die Temperaturen draußen über die 30-Grad-Marke steigen, jubeln wir im Auto gerne die Klimaanlage ordentlich hoch. Keine gute Idee, denn hier lauert eine Erkältungsfalle.
Foto: iStock // Drazen_

Auch in der warmen Jahreszeit sind wir vor grippalen Infekten nicht sicher. Wo die größten Gefahren lauern, haben wir für Euch recherchiert.

Ausflüge ans Meer, Grillpartys, Festivals und Open-Air-Kino: Der Sommer hält so viele schöne Unternehmungen bereit. Umso schlimmer ist es, wenn man das gute Wetter aufgrund einer heftigen Erkältung nicht genießen kann, sondern stattdessen krank im Bett liegen muss. Damit das nicht passiert, solltet ihr versuchen, die folgenden Erkältungsfallen zu meiden.

1. Temperaturschwankungen

Besonders häufig werden wir im Sommer krank, weil wir unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind. Morgens auf dem Arbeitsweg ist es noch angenehm, dann geht es ab ins klimatisierte Büro, in der Mittagspause ist es richtig heiß und am Abend stehen wir im Regen von einem heftigen Gewitter. Kein Wunder, dass die ständigen Wechsel den Körper anstrengen und die Abwehrkräfte schwächen. Das Resultat: Erkältungsviren haben leichtes Spiel und können sich schneller in den Atemwegen einnisten und dort Schnupfen und Husten auslösen. 

2. Trockene Schleimhäute

Unter trockenen Schleimhäuten leiden wir im Sommer besonders häufig, weil wir ständig - und ganz besonders auf Reisen in Bus und Bahn oder im Flugzeug - Klimaanlagen ausgesetzt sind. Auch, wenn sie uns das Leben bei großer Hitze natürlich erleichtern, so haben sie trotzdem einen sehr großen Nachteil: Sie trocknen die empfindlichen Schleimhäute aus, wodurch die Gefäße schlechter durchblutet werden und der komplexe Abwehrmechanismus der Atemwege durcheinandergerät. Ab diesem Punkt haben Viren ein leichtes Spiel, weil sie die natürliche "Schutzmauer" des Körpers leichter durchdringen können. Unangenehme Infekte können die Folge sein. Mit einem einfachen Meerwassernasenspray können die Schleimhäute zumindest in der Nase feucht gehalten und so dem Eindringen der Viren etwas entgegengesetzt werden.

3. Kälte und Nässe 

Der Wasserspaß in Freibad & Co. kann leider unangenehme Konsequenzen haben, und zwar dann, wenn nach dem Baden die nasse Badebekleidung nicht gewechselt wird. Bei leichtem Wind kühlt der Körper in diesem Fall schnell aus, wodurch das Immunsystem schnell anfällig für Infekte wird. Auch am Abend gilt: Lieber noch ein Jäckchen einpacken. So ist man immer auf der sicheren Seite, wenn es kühler werden sollte.

4. Übermäßige Sonnenstrahlung

Ein Sonnenbrand ist nicht nur extrem unangenehm, sondern auch eine wahrhaftige Herausforderung für das Immunsystem. Der Körper braucht seine Energie für die Regeneration der durch den Sonnenbrand gestressten Hautpartien, weshalb die Abwehr leidet und wir anfälliger für Erkältungskrankheiten werden. Daraus lernen wir: Immer schön eincremen, wenn es in die Sonne geht und niicht übertreiben - auch, wenn das Sonnenbaden noch so schön ist.

5. Zu wenig Flüssigkeit

Gerade im Sommer ist es noch viel wichtiger darauf zu achten, ausreichend zu trinken, weil der Körper durch die gesteigerte Schweißproduktion mehr Flüssigkeit verliert. Ist der Flüssigkeitshaushalt nicht ausgeglichen, leiden die Schleimhäute darunter, indem sie austrocknen. Die Barriere für Viren ist herabgesetzt und schnell können sie für einen grippalen Infekt sorgen.

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