Glücklich AbnehmenDie 80-20-Diät: Das Paretoprinzip

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Inhalt
  1. Was ist die 80-20-Diät?
  2. Wieso funktioniert die 80-20-Diät?
  3. Woher kommt die 80-20-Diät?
  4. Kann man die 80-20-Regel auch anders anwenden?
 

Was ist die 80-20-Diät?

Die 80-20-Diät ist keine typische Diät, die einen Anfang und ein Ende hat, sondern eine Ernährungsweise, die man sich aneignet und beibehält. Man kann nach der auch als Paratoprinzip bekannten Diät schon in 20 Prozent der Zeit 80 Prozent des Wunschgewichtes erreichen.

 
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Wieso funktioniert die 80-20-Diät?

Ganz einfach: Die Menschen, die diese Regel befolgen, ernähren sich gesünder - und nehmen so automatisch weniger Kalorien zu sich. Hinzu kommt, dass bei der 80-20-Diät weder Heißhunger noch der Jojo-Effekt auftreten, da man im Prinzip alles essen darf, also auf nichts verzichten muss. Hier ein paar Beispiele:

  • 100 Prozent Frühstück = eine Scheibe Vollkornbrötchen mit fettarmem Putenschinken, Gurken und Tomaten (80 Prozent) und ein Kakao dazu (20 Prozent)
  • 100 Prozent Mittagessen = ein gemischter Salat mit Hähnchenstücken oder Fisch (80 Prozent) und ein Stück Kuchen zum Nachtisch (20 Prozent)
  • 100 Prozent Abendessen = ein belegtes Vollkornbrot (80 Prozent) und Studentenfutter zum vor-dem-Fernseher-Knabbern (20 Prozent)
 

Woher kommt die 80-20-Diät?

Die 80-20-Regel stammt von dem sogenannten Paretoprinzip, benannt nach dem Ingenieur und Soiziologen Vilfredo Pareto. Sein Pareto-Effekt besagt, dass 80 Prozent des Ergebnisses mit 20 Prozent Gesamtaufwand erreicht wird (die restlichen 20 Prozent dagegen 80 Prozent Aufwand benötigen). Im Alltag begegnet uns das Paretoprinzip recht häufig - es lässt sich eben auf vieles übertragen. Zum Beispiel führen wir grob 80 Prozent unserer Anrufe und Nachrichten mit 20 Prozent der Leute in unserer Telefonliste. 80 Prozent der Stadtbewohner eines Landes leben in 20 Prozent der Städte (nämlich in den größten). 80 Prozent der Krankheitstage einer Firma fallen auf 20 Prozent der Mitarbeiter zurück. Und 80 Prozent aller Streitereien werden von (oft den gleichen) 20 Prozent der Menschen verursacht. Und wer eine Zweitsprache erlernt hat weiß, dass man mit nur 20 Prozent der existierenden Vokabeln schon in 80 Prozent aller Situationen zurecht kommt.

 

Kann man die 80-20-Regel auch anders anwenden?

Ja, das kann man tatsächlich! Wer sich zusätzlich zur Ernährung gerne sportlich betätigen möchte, ist vielleicht motivierter, wenn er das 80-20-Verhältnis auf Ernährung und Sport überträgt. Sprich: Beim Abnehmen ist zu 80 Prozent das Essen relevant, zu 20 Prozent der Sport.

Auch in dem Diät-Prinzip kann man die 80-20-Regel anders anwenden. Wer keine Probleme mit Verzicht hat, kann 20 Prozent seiner Nahrungsmenge einsparen. Oder anders gesagt: immer 20 Prozent einer Mahlzeit übrig lassen. Die eingesparten Kalorien werden laut Paretoprinzip 80 Prozent des Abnehm-Erfolges ausmachen.

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