GesundheitDorn-Methode: So funktioniert die Therapie gegen Schmerzen in der Wirbelsäule

Rückenschmerzen? Dann kann die Dorn-Methode helfen. Mit ihr werden Wirbel wieder in Position gebracht. Wie das funktioniert, und für wen sie geeignet ist.

Inhalt
  1. So funktioniert die Dorn-Methode
  2. Die Wirbelsäule steht im Mittelpunkt
  3. Therapeuten ertasten die Problemzonen
  4. Hier hilft die Dorn-Methode
  5. In diesen Fällen ist die Dorn-Methode ungeeignet
  6. Selbsthilfe mit der Dorn-Methode
  7. Die Idee hinter der Methode
 

So funktioniert die Dorn-Methode

Blockierte oder fehlgestellte Gelenke lassen sich mit der Dorn-Methode sanft wieder in die richtige Position bringen. Ähnlich wie bei der Chiropraktik richtet ein Therapeut die Knochen wieder so ein, dass die Schmerzen und andere Beschwerden gebessert werden.

Die Dorn-Methode kommt allerdings komplett ohne ruckartige Bewegungen aus und ist dadurch sehr viel sanfter als Chiropraktik.

Dorn Methode Manuelle Therapie
Bei der Dorn-Methode werden Wirbelkörper eingerenkt
Foto: iStock
 

Die Wirbelsäule steht im Mittelpunkt

Die Wirbelsäule richtet uns auf und stützt unseren Körper. Gleichzeitig schützt sie unser Rückenmark. Wenn sich einzelne Wirbel verschieben, kann das zu Irritationen an den Nervenendungen führen, die aus der Wirbelsäule in den Körper gehen. Das kann zu Schmerzen und Veränderungen im Gewebe führen. 

Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens unter verschobenen Wirbeln. Da die Nerven verschiedene Organe oder die Extremitäten versorgen, kann es zu gesundheitlichen Störungen kommen. Das müssen nicht unbedingt nur Rückenschmerzen sein, Beschwerden können auch an ganz anderen Körperteilen auftreten.

 

Therapeuten ertasten die Problemzonen

Die Dorn-Therapeuten ertasten Störungen im Gewebe und richten anschließend die Wirbelkörper. Die Ausrichtung des Körpers geschieht immer in Bewegung. Während der Therapeut den Körper untersucht und behandelt, pendelt der Patient mit dem Arm oder Bein. Dieses Verfahren ist sehr viel sanfter als die Chiropraktik. Ruckartigen Bewegungen des Therapeuten kommen gar nicht vor. 

 

Hier hilft die Dorn-Methode

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Hexenschuss
  • Gelenkbeschwerden
  • Arthrose
  • Taubheitsgefühle an Händen oder Füßen als Folge von Wirbelproblemen
  • Beinlängenunterschiede
 

In diesen Fällen ist die Dorn-Methode ungeeignet

  • Frische Verletzungen, Unfälle oder nach Operationen
  • Wirbel- oder Gelenksentzündungen
  • Krebsmetastasen in der Wirbelsäule
  • Osteoporose
  • Dauerhafte Cortisontherapie (führt zu erhöhter Brüchigkeit der Knochen)
  • Schwangerschaft
  • Fieber
  • Lähmungserscheinungen
  • Migräneanfall
 

Selbsthilfe mit der Dorn-Methode

Um die Behandlungserfolge zu festigen, hilft es, wenn die Patienten selbst Übungen durchführen. Je nach Beschwerdebild werden Anleitungen von den Therapeuten mit nach Hause gegeben. Da die Methode sehr sanft ist, dauert es eine Weile, bis sich die Wirbel ihrer neuen Position halten. 

 

Die Idee hinter der Methode

Dieter Dorn (1938-2011), der Enwickler der Methode, war überzeugt, dass Schmerzen und gesundheitliche Beschwerden durch blockierte Wirbelgelenke entstehen. Der Betreiber eines Sägewerks litt 1973 selbst an einem Hexenschuss. Er ließ sich von einem Bauern in der Umgebung behandeln. Mit etwas Druck auf die Wirbelsäule ließen die Beschwerden sofort nach.

Das weckte die Neugierde von Dieter Dorn. Er interessierte sich für das alte Heilwissen und entwickelte die Dorn-Methode. Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Hebammen und medizinische Masseure wenden diese Therapie heute an.

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Hier weiterlesen: 

Hast du dich auch schon mal gefragt, wo hier die süßen Grübchen am Rücken kommen? Das Video erklärt es.

 

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