ReinheitsgebotDie Dos und Don'ts der yogischen Ernährung

Die Do's und Dont's der yogischen Ernährung
Foto: iStock // Mizina
Inhalt
  1. Dos der yogischen Ernährung: Das kannst Du Dir schmecken lassen
  2. Don'ts der yogischen Ernährung: Davon lässt Du besser die Finger
  3. Rezepte aus der Yogaküche

Yoga in Kombination mit der richtigen Ernährung ist der Schlüssel zu mehr Leichtigkeit und einem vollkommenen Wohlbefinden. Wie Du Deine Fortschritte im Training durch eine angepasste Ernährung unterstützen kannst, erfährst Du in unseren Dos und Don'ts der yogischen Ernährung.

Reinheit für Körper und Geist gilt unter Yogis als das größte Ziel. Vermeiden wollen sie hingegen alles, was träge und schwer macht oder Unruhe verbreitet. Das ist vor dem Hintergrund der Philosophie dieser Sportart sehr logisch, denn wer träge und unruhig ist, kann keine Ruhe und innere Ausgeglichenheit erlangen.

 

Dos der yogischen Ernährung: Das kannst Du Dir schmecken lassen

  1. Frische und vollwertige Zutaten stehen auf dem Speiseplan und sollen in die tägliche Ernährung vollkommen selbstverständlich integriert werden. Das heißt, dass Du z. B. anstatt Dosentomaten lieber frische Tomaten genießen solltest oder anstatt nährstoffarmer Weizenspaghetti lieber zu der Vollkornvariante greifen solltest.
  2. Lebensmittel ohne Giftstoffe sind für Yogis selbstverständlich, weshalb sie konsequent auf Bioqualität setzen, um toxische Stoffe zu vermeiden. Um eventuell trotzdem aufgenommene Giftstoffe ausspülen zu können, solltest Du als echter Yogi viel Wasser oder gesunden Kräutertee trinken. Plastikflaschen kannst Du getrost gegen die gute, alte Glasflasche austauschen. Das Gleiche gilt auch für Lebensmittel, die mit Antibiotika und/oder Umweltgiftstoffen verunreinigt sein könnten, wie z.B. Fisch und Fleisch. Die Produktions- und Verarbeitungsbedingungen sollten regional, saisonal und fair sein.
  3. Essen soll richtig gut schmecken und wer das gesunde yogische Essen nur mühevoll hinunterbekommt, tut sich damit auf Dauer keinen Gefallen. Allerdings solltest Du Dir etwas Zeit geben, denn die Geschmacknerven müssen sich natürlich erst einmal an die neue Kost gewöhnen und da ist es klar, dass Du am Anfang den intensiven Geschmack von Burger & Co. vermissen wirst. 
 

Don'ts der yogischen Ernährung: Davon lässt Du besser die Finger

  1. Alles, was schwer verdaulich oder schnell verderblich ist, gilt es zu meiden, denn diese Lebensmittel belasten den Körper. Leider gehören dazu auch Knoblauch und Zwiebeln. Als schwer verdaulich gilt auch der maßlose Genuss. Völlerei macht träge und ist damit nicht förderlich für ein gutes Körpergefühl. Selbiges gilt für zu wenig essen, denn durch den Mangel wird aus einem starken schnell ein schwacher Körper. Ganz strenge Yogis essen meist auch nichts vom Vortag und vermeiden strikt Tieffühlkost, weil beides in dem Sinne nicht frisch zubereitet wurde.
  2. Unruhe fördernde Lebensmittel sind unter überzeugten Yogis ebenfalls tabu. Dazu gehören z.B. Kaffee und Alkohol, raffinierter Zucker, Weißbrot, aber auch andere Kohlenhydrate, die dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießt und anschließend völlige Energielosigkeit das Resultat ist. Alkoholfreie Erfrischungsgetränke, wie z.B. ein alkoholfreies Bier sind hingegen durchaus ab und zu erlaubt.
 

Rezepte aus der Yogaküche

Geröstetes Vollkornbrot mit Ricotta und Avocado

Pankrath, Tobias

Zutaten für 4 Personen

  • 6 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 El Ölivenöl
  • 1/2 Nund Schnittlauch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 250 g Ricotta
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Avocados
  • Rauke

Zubereitung, ca. 30 Minuten

  1. Brotscheiben auf ein Backblech legen, mit Öl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) 5–7 Minuten rösten.
  2. Knoblauch schälen und fein hacken. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Ringe schneiden. Zitrone waschen, trocken reiben und Schale abreiben. Zitrone halbieren, Saft auspressen. Ricotta, 1 EL Zitronensaft, Knoblauch und Schnittlauch, bis auf ein etwas zum Garnieren, verrühren.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Avocados halbieren, Kerne entfernen, Fruchtfleisch von der Schale lösen und in grobe Stücke schneiden. Brote mit Ricotta bestreichen, Avocado darauf verteilen. Mit Schnittlauch und Zitronenschale bestreuen und mit Rauke garnieren.

Orangen-Kartoffelsuppe mit Currymandeln

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Bund Suppengemüse  
  • 500 g Kartoffeln  
  • 2 EL Butter  
  • 1/8 l frisch gepresster Orangensaft  
  • 1 l Gemüsebrühe  
  • 75 g Mandelkerne (ohne Haut) 
  • 1 TL rotes Curry  
  • 2 EL Olivenöl  
  • Meersalz, Pfeffer 
  • 100 g Schlagsahne

Zubereitung, ca. 35 Minuten

  1. Suppengemüse und Kartoffeln putzen bzw. schälen und waschen. In kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf erhitzen. Suppengemüse und Kartoffeln darin unter Rühren andünsten. Mit 100 ml Orangensaft ablöschen.
  2. Brühe angießen. Zugedeckt ca. 25 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
  3. Inzwischen Mandeln in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten. Herausnehmen. Knapp Hälfte Mandeln zum Bestreuen grob hacken. Rest mit Curry im Universalzerkleinerer fein mahlen. Öl und Rest Orangensaft unterrühren.
  4. Currymandeln mit Meersalz würzen.
  5. Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, dabei Sahne untermixen. Nochmals unter Rühren aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gehackte Mandeln und Currymandeln dazureichen.

Smoothie-Bowl

Keller, Lilli

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Mangos
  • 80 g Baby-Spinat
  • 4 Bananen
  • 400 g TK Himbeeren
  • 120 g frische Beeren
  • 20 g Leinsamen
  • 60 g Früchte-Müsli

Zubereitung, ca. 5 Minuten

  1. Mango vom Stein schneiden. Fruchtfleisch schälen und würfeln. Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen. Banane schälen und klein schneiden. Mango, Spinat, Banane und tiefgefrorene Himbeeren in einen Standmixer geben und pürieren.
  2. Beeren verlesen. Smoothie in eine Schale füllen. Beeren, Leinsamen und Müsli darübergeben.
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