Wetter am WochenendeDie Eisheiligen 2019: Im Süden kalt und nass, im Norden sonnig

Das Wetter ist gerade alles andere als frühlingshaft. Schuld daran sind die Eisheiligen 2019. Während es im Süden ungemütlich wird, scheint wenigstens im Norden bald wieder die Sonne.

Wieso ist das Wetter gerade so schlecht? Eigentlich müsste es doch endlich frühlingshafter im Mai werden. Ja, wenn es nicht die Eisheiligen geben würde. Mitte Mai wird es nämlich immer nochmal so richtig kalt.

Immerhin wird dieses Wochenende nicht ganz so kalt wie das letzte. Wirklich frühlingshaft wird es aber trotzdem nicht. Die Eisheiligen (11. Bis 15. Mai) bringen unterkühles Wetter und sorgen für Regen und niedrige Temperaturen.

Im Süden Deutschlands kommt es immer wieder zu Schauern und die Temperaturen bleiben einstellig. Im Norden hingegen fällt kaum Regen und es kann während er Eisheiligen bis zu 50 Sonnenstunden geben. Doch richtig warm wird es auch hier nicht. Die 20-Grad-Marke auf dem Thermometer bleibt unerreicht. Nachtfrost tritt nur vereinzelt im Süden auf.

 

Eisheiligen 2019: So wird das Wetter an den einzelnen Tagen 

Am Samstag wird es sehr wechselhaft mit viel Regen bei 10 bis 19 Grad.

Sonntag bleibt es im Osten und Süden weiterhin verregnet und die Temperaturen fallen auf acht bis 14 Grad.

Montag wird es nur noch im Osten sehr nass, sonst gibt es viel Sonne bei sieben bis 14 Grad.

Am Dienstag ist es im Süden nach wie vor leicht verregnet. An den Küsten sind bis zu zwölf Sonnenstunden möglich. Die Temperaturen lieben bei neun bis 16 Grad.

Der Mittwoch wird ähnlich wie der Dienstag nur etwas milder bei zehn bis 18 Grad.

 

Was sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen beziehen sich auf die Tage vom 11. bis zum 15. Mai. An diesen Tagen werden die Eisheiligen Mamertus (11. Mai), Pankratius (12.), Servatius (13.), Bonifatius (14.) und Sophia (15.) verehrt. Schon im Mittelalter beobachtete man, dass es rund um diese Tage häufig zu Nachtfrost kommen konnte. Daher wartete man mit der Saat bis nach den Eisheiligen, damit die Ernte überlebte. Diese Bauernregel hat sich bis heute gehalten.

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