… und was wirklich dran istDie ungeschminkte Wahrheit: 6 Schönheits-Mythen

Neben den berühmten 100 Bürstenstrichen pro Abend gibt es noch viele andere vermeintliche Weisheiten, die für mehr Schönheit sorgen sollen. Irgendwann hat man sie so oft gehört, dass niemand mehr fragt: Stimmt das eigentlich? MAXI hat genau das getan – und überraschende Antworten gefunden. 

Inhalt
  1. Durch Pusten trocknet Nagellack schneller
  2. Make-up lässt die Haut altern
  3. Schokolade verursacht unreine Haut
  4. Gegen fettiges Haar hilft nur Waschen
  5. Spliss kann durch Pflege verschwinden
  6. 100 Bürstenstriche machen schöne Haare
 

Durch Pusten trocknet Nagellack schneller

Das fast schon automatische Pusten direkt nach dem Lackieren verlängert den Trocknungsprozess sogar, denn der warme und feuchte Atem lässt das Lösungsmittel im Lack langsamer verdampfen. Entweder ist also Geduld angesagt oder der Griff zu besonders schnell trocknenden Lacken.

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Make-up lässt die Haut altern

Früher war in Make-up oft Reisstärke enthalten, die aufquoll und sich über die Poren legte – nicht gerade wohltuend für die Haut! Heute aber enthalten die meisten Foundations so viele pflegende Inhaltsstoffe, dass sie eine weitere Variante der Hauptpflege sind und nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern auch vor Umwelteinflüssen und UV-Strahlung schützen. Und genau diese beiden Faktoren lassen bekanntermaßen die Haut altern. Nach einem langen Tag gilt dennoch: Vor dem Schafengehen immer abschminken!

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Schokolade verursacht unreine Haut

Auch dieser Mythos entpuppt sich als falsch, denn bisher konnte kein direkter Zusammenhang zwischen Pickeln und Schokolade nachgewiesen werden. Allerdings lässt sich die Entstehung des Mythos leicht nachvollziehen: Pickel entstehen durch überhöhte Talgproduktion und verstopfte Poren – und die wiederum sind oft eine Folge von Stress. Und in stressigen Momenten greifen viele Menschen zu Schokolade. Wer mit Unreinheiten zu kämpfen hat, weiß aber, dass die Ernährung durchaus das Hautbild beeinflussen kann. Wenig Zucker und Transfette, dafür aber viel Vollkorn und Fisch können für reinere Haut sorgen. Alle Schuld auf Schokolade zu schieben, wird dem Problem aber – zum Glück – nicht gerecht.

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Gegen fettiges Haar hilft nur Waschen

Gerade, wenn das Haar schnell fettig wird, ist häufiges Waschen sogar kontraproduktiv. Dadurch wird der natürliche Fettfilter der Haare entfernt – und der Kopfhaut signalisiert, dass sie neues Fett produzieren muss. Eine Haarwäsche alle zwei bis drei Tage ist deshalb sinnvoll, manche warten sogar eine ganze Woche, bis sie wieder zu Shampoo und Spülung greifen. Bei allen, die bisher täglich Haare gewaschen haben, kann sich die Umstellung anfangs durch eine ölige Kopfhaut bemerkbar machen, aber nach einigen Tagen passt sich der Körper an den neuen Waschrhythmus an. Und noch ein Tipp: Wer schnell fettende Haare hat, sollte Shampoos ohne Silikone verwenden.

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Spliss kann durch Pflege verschwinden

Spliss in den Haarspitzen sieht weder schön noch gesund aus. Aber sich deswegen gleich von mehreren Zentimetern trennen? Das wollen die meisten am liebsten vermeiden und hoffen auf SOS-Hilfe durch Spülungen und Kuren. Die pflegen und legen sich wie ein Film um die Haare, was splissige Spitzen optisch verringert. Die traurige Nachricht: Der Spliss bleibt. Deshalb hilft tatsächlich nur der Griff zur Schere, um sich von ihm zu verabschieden.

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100 Bürstenstriche machen schöne Haare

Und was ist nun mit dem Klassiker unter den Schönheitsmythen, den 100 Bürstenstrichen, die gesundes und strahlendes Haar verheißen? Also: Häufiges Bürsten befreit zunächst einmal die Kopfhaut von Schmutz und Hautschuppen, erhöht die Geschmeidigkeit und kann die Bruchanfälligkeit verringern – wenn die Borsten an der Spitze abgerundet oder etwa mit Holz überzogen sind. Zu viel Elan kann aber auch negative Folgen haben, denn wer zu viel bürstet, regt die Talgproduktion der Kopfhaut an und muss sich mit fettigem Haar herumplagen.

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Text: Kim Sörnsen

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