Mama-BlogDie Wahrheit darüber, wie ein Baby dein Leben verändert

Mama-Bloggerin Timea darüber, wie sehr ihre Tochter ihr Leben verändert hat - und wo es genug der Veränderung ist.

Ab dem Moment, in dem du ein Baby bekommst, verändert sich dein ganzes Leben - für immer.
Ab dem Moment, in dem du ein Baby bekommst, verändert sich dein ganzes Leben - für immer.
Foto: iStock

 

The Boss Baby - Wie Kinder dein Leben diktieren

Tischkanten werden abgedeckt, sämtliche Deko in erreichbarer Nähe entfernt, Designermöbel werden durch Laufgittern, Kleinkindrutschen, Spielkisten und Plüschtieren ersetzt. Was ist passiert? Ein Baby ist passiert! Jede Mutter kennt dieses Phänomen: Man wird schwanger, das Baby zieht in unser Leben ein und plötzlich ist nichts mehr wie es mal war.

Seit ich vor fast zwei Jahren Mama geworden bin, hat sich auch bei uns so einiges geändert. In jeder Ecke steht Spielzeug, Essensreste finden sich an ungeahnten Stellen, an den Wänden hängen Bilder von unserer Tochter und die Küche ist zugeklebt mit „Kunstwerken“, die sie “gemalt” hat. Adieu Kunst, Hallo Kleinkind-Deko!

Hattest du vor der Geburt einen Job, ist nun das Baby dein Boss. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich auf eine ironische und alberne Weise die animierte Komödie „The Boss Baby“, die momentan im Kino läuft. Nach einer Weile wurde mir die Handlung von „The Boss Baby“ doch ein wenig zu kindisch, aber gerade am Anfang sind die Jokes über ein chefiges Baby im Anzug und mit Aktenkoffer auch für Erwachsene, vor allem für diejenigen, die den Baby-Irrsinn kennen, sehr amüsant. Der Film wird aus der Perspektive eines kleinen Jungen erzählt, der unverhofft ein Geschwisterchen bekommt. In seinen eifersüchtigen Augen ist dieses fordernde, alleseinnehmende Baby eben „The Boss Baby“.

 

Wieso habe ich „The Boss Baby“ eigentlich angeschaut? Weil im Titel „Boss“ und „Baby“ vorkommt und ich magisch angezogen wurde, obwohl ich eher auf Horrorfilme und Psychothriller stehe.

 

Wie ich versuche, meine Interessen zu retten

Meine eigenen Interessen und Vorlieben sind vermehrt zweitrangig geworden, beziehungsweise werden diktiert von meinem Umfeld. Früher stapelten sich Klatsch-, Film- und Modezeitschriften in unserem Wohnzimmer, heute sind es die Familienmagazine aus Drogeriemärkten und Apotheken.

Eine Sache nervt mich allerdings gewaltig. Wenn ich mit Léla zum Kinderarzt muss und als Lektüre ausschließlich Eltern-Zeitschriften ausliegen. Nur weil ich ein Kind habe, heißt es noch lange nicht, dass ich keine anderen Interessen mehr habe. Die Zeitschriftenauswahl bei meinem Friseur gefällt mir besser.

Unser Wochenendprogramm wird bestimmt von Léla. Alles was mit Tieren und Spielplätzen zu tun hat, kommt in die engere Auswahl. Dieses Wochenende gehen wir in den Zirkus. Es ist wunderschön gemeinsam als Familie tolle Ausflüge zu unternehmen. Früher hingen wir schon mal nach durchzechten Nächten den ganzen Samstag verkatert im Bett rum. Unser Kind bereichert unser Leben auf so vielen Ebenen, von so einem süßen Boss lass ich mir gerne meine Freizeitgestaltung diktieren.

Trotzdem. Das nächste Mal wenn ich mit einer Freundin ins Kino gehe, werde ich darauf achten, dass der Film mindestens FSK 16 hat. Man gönnt sich ja sonst nix.

Eure Timea

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