#EndTheSilenceDiese Fotos zeigen, wie eine postpartale Depression wirklich aussieht

Depressionen nach der Geburt
Wenn das Glück nach der Geburt ausbleibt
Foto: iStock
Inhalt
  1. Eine Frau zeigt ihre Geschichte zur postpartale Depression
  2. Symptome einer postpartale Depression
  3. Die neue Offenheit unter #EndTheSilence

Postpartale Depressionen sind mehr als nur Stimmungsschwankungen. Wie eine Frau mit Wochenbettdrepression aussieht, zeigen die Fotos von Kathy DiVincezo.

 

Eine Frau zeigt ihre Geschichte zur postpartale Depression

Beim ersten Baby war Kathy DiVincezo 18 Jahre alt. Das Mädchen kam zu früh, der Vater unterstützte sie nicht. Und dennoch meisterte Kathy DiVincezo diese Zeit. Schwieriger wurde es beim zweiten Baby. Inzwischen hatte Kathy einen neuen Mann, ein stabiles, finanzell abgesichertes Leben und die bereits siebenjährige Tochter.

Doch geholfen hat das nicht. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes überkam Kathy eine Welle aus Traurigkeit, Schuld und Scham. Sie weinte stundenlang, fühlte sich apathisch und unfähig. Sie litt unter postpartaler Depression (PPD).

Schonungslos offen zeigt sie jetzt mit ihren Fotos, wie es aussieht, wenn eine Mutter an einer postpartalen Depression leidet (früher: Wochenbettdepression). Sie beschreibt: Ich konnte meiner größeren Tochter noch das Pausenbrot machen, aber eigentlich habe ich nur funktioniert

 

Symptome einer postpartale Depression

Wie erstarrt: Katie sitzt im Kinderzimmer und ist unfähig zu reagieren. Diese Erstarrung ist symptomatisch für das Krankheitsbild postportale Depression, einer Erkrankung, die nach der Geburt eines Kindes auftreten kann. Weitere Anzeichen einer Erkrankung: 

  • gedrückte Stimmung, insbesondere morgens und abends
  • sich über kaum etwas freuen können
  • gereizte Stimmung
  • oft weinerlich
  • Erschöpfung, nachts aber nicht schlafen können
  • starkes Gefühl der Überforderung
  • übertriebene Sorge um die eigene Gesundheit
  • das eigene Baby fühlt sich fremd an

  •  

Vier Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes, holte sie sich Hilfe. Psychotherapie und Medikamente halfen Kathy DiVincezo, die Krise zu überstehen. Mittlerweile geht es ihr besser.

 

Die neue Offenheit unter #EndTheSilence

Die vielen Kommentare und eine Freundin ermutigten Kathy DiVincezo, offen mit ihrer postpartalen Depression umzugehen. Also rief sie unter dem Hashtag #EndTheSilence dazu auch andere auf, ehrlich mit einer psychischen Erkrankung umzugehen. Das Ziel: Sie sollen bei psychischen Erkrankungen aus der Deckung kommen.

Dass dieser Weg der richtige ist, zeigen die vielen Zuschriften unter ihrem Facebookeintrag. Postpartale Depression und andere psychische Erkrankungen sind nichts, für das man sich schämen müsste. 

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