Sport für die BlaseDiese Sportarten eignen sich besonders bei Blasenschwäche

Schwimmen ist die perfekte Sportart bei Blasenschwäche.
Schwimmen ist eine geeignete Sportart bei Blasenschwäche.
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Sport stärkt den Beckenboden und ist damit auch bei Blasenschwäche empfehlenswert. Allerdings gibt es auch einige Sportarten, die eher das Gegenteil bewirken. Wir verraten, welches Training bei Inkontinenz sinnvoll ist und welche Formen des Sports besser gemieden werden.

Bewegung in jeglicher Form sorgt für gute Laune, hält jung und frisch und ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Aber was, wenn gerade eine Sportart wie das Joggen eine Blasenschwäche zutage fördert, weil urplötzlich Urin dabei abgeht? Schnell steht die Frage im Raum, ob die über die Jahre geliebte Aktivität überhaupt weiter ausgeübt werden kann. Und diese Frage ist durchaus berechtigt, denn es gibt Sportarten, die eine Blasenschwäche begünstigen und sogar verschlimmern können.

 

Joggen, Tennis, Squash & Co. Bei Blasenschwäche lieber nicht!

Sportarten, die mit vielen ruckartigen Bewegungen, wie z. B. Hüpfen, Springen oder Aufprallen einhergehen, werden von Experten eher als ungeeignet bei einer Blasenschwäche bezeichnet. Vielmehr sollten bei einer Blasenschwäche Sportarten ausgeübt werden, die den Beckenboden stärken oder aber entlasten. Zu empfehlen ist leichter Laufsport, beispielsweise Wandern, Gehen oder Walking. Aber auch Schwimmen und Radfahren sowie Yoga, Bauch-Beine-Po-Kurse und andere Gymnastiktrainings eignen sich bei einer Blasenschwäche und sind in der Ausführung ohne Bedenken möglich.

Sportlerinnen leiden besonders häufig unter unkontrollierbaren Harndrang

Im Rahmen einer dänischen Studie, die von Wissenschaftlern der Kopenhagener Universität durchgeführt wurde, wurden knapp 300 Leistungssportlerinnen zum Thema Inkontinenz befragt. Am Ende der Studie stand fest, dass Blasenschwäche besonders bei Athletinnen und Tänzerinnen ein häufig auftretendes Problem ist. Die Forscher stellten fest, dass rund 51,9 % der Befragten von Blasenschwäche geplagt wurden und sogar 43 % beim Sport unkontrolliert Urin verloren, während es bei 42 % auch sonst vorkam. Damit ist die Studie ein Beleg dafür, dass bestimmte Sportarten einen unkontrollierten Harndrang begünstigen.

 

Mit gezieltem Training zu einem kräftigeren Beckenboden und mehr Sicherheit im Alltag

Bei einer Blasenschwäche ist ein konsequentes Beckenbodentraining besonders wichtig - gerade auch bei Betroffenen, die unter einer Belastungsinkontinenz leiden. Das betrifft besonders oft Frauen, die nach einer Geburt unter einem erschlafften Beckenboden leiden. Es gibt spezielle Übungen, die gezielt die betreffende Muskulatur stärken. Das Training dieser Muskulatur über einen längeren Zeitraum und fünf Minuten täglich kann zur mehr Sicherheit im Alltag verhelfen.

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