Klare Worte

Dieter Hallervorden rechnet mit Corona-Politik ab

Dieter Hallervorden ist unzufrieden. Jetzt rechnet er mit der Corona-Politik der Bundesregierung ab.

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Dieter Hallervorden (85) hat die Faxen dicke. In der ZDF-Talkshow "Maybrit Illner" redete er Klartext und sagte der Politik seine Meinung ins Gesicht.

Dieter Hallervorden: Abrechnung mit der Regierungspolitik

Da ist aber jemand richtig grantig: Dieter Hallervorden hat ein Theater in Berlin, und das ist zu. Der Kult-Komiker kann das so langsam nicht mehr nachvollziehen - für ihn ist das eine echt haarige Angelegenheit.

"Mich hat ein bisschen auf die Palme gebracht, dass ein nicht so ganz unbekannter Politiker tatsächlich das hohe Wertgefühl von Würde mit einem Haarschnitt verwebt", sagte der 85-Jährige Entertainer in die Runde und spielte auf eine Aussage von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an.

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Dieter Hallervorden ist sauer auf die Regierung

Doch damit nicht genug - die Talkshow, in der auch FDP-Chef Christian Lindner und SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) zu Gast waren, war für ihn der Ort, um noch mehr Kritik zu äußern. Würde sei für ihn eher Theater, Musik und Sprache, da dies die "Kommunikationsformen der Menschheit" seien.

Auf Illners Frage, ob die Regierung seines Erachtens nach denn wirklich die Kulturbranche quälen wolle, entgegnete er, dass er den Perspektivplan derselben gelesen habe - und den Verfasser gerne anstellen möchte, da er ein guter Kabarettist sei. Harte Worte in harten Zeiten von Didi Hallervorden.

Den Corona-Fahrplan, der von Angela Merkel (CDU) und ihrer Regierung erstellt worden ist, hält er angesichts der Orientierungswerte an verschiedenen Corona-Inzidenzzahlen für geeignet, um damit Vertrauen zu verspielen. Zu undurchsichtig sei der Plan in seinen Augen und der Verfasser haben so viel Ahnung vom Thema wie "eine Heuschrecke vom Dressurreiten."

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Dieter Hallervorden will sein Theater öffnen - egal welche Spielregeln

Vor allem habe er mit seinem Theater in Berlin schon im September bewiesen, dass sich die Leute nicht im Theater ansteckten, so Hallervorden. Er hatte sogar einen Vorschlag, wie Kultureinrichten wieder öffnen könnten: Testzelte vor dem Theater, wo Corona-Schnelltests (die gibt es ab Samstag (06.03.) auch bei Aldi) gemacht würden.

Allerdings würde er sich der Kult-Komiker durchaus auf einen anderen Deal einlassen: "Ich würde unter jeder Bedingung, die mir gestellt wird, öffnen." Sogar, wenn die Menschen geimpft sein müssten, hätte Hallervorden lieber offen als zu, denn "wenn das die Möglichkeit wäre, um das Theater wieder zu öffnen, würde ich dem auch nachkommen."

Er selbst sei inzwischen geimpft, auch wenn der Weg zur Spritze ein langer gewesen sei - es habe lange herumtelefoniert werden müssen, um den Termin zu ergattern. Im "Rahmen der Bedingungen" habe er die Impfung auch problemlos vertragen. "Es ist mir absolut gut bekommen, ich fühle mich wohl", so der 85-Jährige Hallervorden. Nur sein Theater will er so langsam mal wieder aufmachen dürfen.

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