Geheimnis enthülltDieter "Maschine" Birr packt aus: Darum flog Rammstein-Till vom Album

Warum musste der Song mit Till Lindemann vom Puhdys-Album verschwinden? Dieter "Maschine" Birr klärt auf.

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Die Puhdys gehörten bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2016 zu den erfolgreichsten Rockbands Deutschlands und haben in dieser Zeit mit vielen namenhaften Künstlern zusammengearbeitet. Doch nicht immer liefen die Duette mit anderen Musikern reibungslos ab.

 

Puhdys-Sänger Dieter "Maschine" Birr: Duett mit Till Lindemann ging schief

In dem Buch "Das vermutlich allerletzte Ostrockbuch" des Berliner Musikjournalisten Christian Hentschel (Erscheinungstermin: 23. November) verrät Mitglied Dieter "Maschine" Birr, warum der Sänger der Band Rammstein, Till Lindemann, mit seinem Lied vom Album der Rocker flog.

Zu Puhdys-Zeiten nahm Dieter Birr, der auch als Solo-Künstler Erfolge feierte, unter anderem Duetts mit Mario Adorf und eben auch Till Lindemann auf. Der Rammstein-Sänger war ein großer Fan der Rockband und sagte der Zusammenarbeit deshalb spontan zu. Im Februar 2000 wurde das Album "Wilder Frieden" veröffentlicht, auf dem der Song "Wut will nicht sterben" zu hören war.

 

Darum war Till Lindemann nicht mehr auf dem Puhdys-Album zu hören

Allerdings war die Platte gerade einmal eine Woche auf dem Markt. "Ich dachte, wenn der Song nicht weiter ausgekoppelt wird, werden die Wellen nicht so hoch schlagen. Aber dann hat BMG davon eine Single herausgebracht, und nun musste der weitere Vertrieb gestoppt werden. Rammstein waren bei einem anderen Label, die Plattenfirmen hätten sich vorher auf einen Deal einigen müssen. So gab es das Album ,Wilder Frieden‘ in der Version mit Till nur eine Woche lang", erklärt "Maschine" in dem Buch.

Die Folge: Dieter Birr musste die Gesangsparts von Till Lindemann noch einmal selbst einsingen, um den Song ohne den Rammstein-Frontmann veröffentlichen zu können. Das Album mit dem Duett ist durch diese Geschichte allerdings zu einer echten Rarität unter Puhdys-Fans geworden.

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