Wie schrecklich!

Dirk Nowitzki: Heute zahlt er den Preis für seinen Erfolg!

Dirk Nowitzki ist einer der erfolgreichsten Basketballer aller Zeiten. Doch 21 Jahre Profisport haben Spuren hinterlassen ...

Dirk Nowitzki: Heute zahlt er den Preis für seinen Erfolg!
Foto: IMAGO / Panama Pictures

Die Bewegungen sind langsam, vorsichtig. Zaghaft setzt Dirk Nowitzki (43) einen Fuß vor den anderen. Dieser 2,13 Meter große Mann geht unsicher wie ein kleines Kind. "Mein Fuß ist echt schlecht", erklärt er seinen wackeligen Gang. "Es gibt schon Tage, da bewege ich mich gar nicht gut …"

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Kein Vergleich zu früher sei es, wo er als Sportler über den Platz raste, mit unglaublicher Leichtigkeit hoch zum Korb flog und einen Punkt nach dem anderen holte. Erst in Deutschland, in seiner Heimat Würzburg. Dann ging es nach Amerika. Zur Wiege des Basketballs. In die berühmte Liga NBA, zu den Dallas Mavericks. 21 Jahre spielte er auf höchstem Niveau, wurde ein Weltstar – einer der besten Basketballer aller Zeiten. Der "Flying Deutschman", fliegender Deutscher, wurde er genannt. Bejubelt – und reich belohnt. Millionen flossen.

"Doch heute zahle ich einen hohen Preis für meinen Erfolg", sagt er offen und ehrlich. Und der ist: Der Basketball-Superstar kann sich kaum noch bewegen. Sein Fuß ist kaputt. Sogar eine Operation am linken Sprunggelenk vor wenigen Monaten hat keine Besserung gebracht.

Weil er nicht mit seinen Kindern spielen kann: Dirk Nowitzki plagen Schuldgefühle

Es ist so schlimm, dass er noch nicht einmal mit seinen Kindern Fußball spielen kann. "Kicken geht überhaupt nicht mehr", gibt er zu. Für Tochter Malaika (8), Sohn Max (6) und Söhnchen Morris (5) ist das ziemlich traurig. Für ihren berühmten Papa natürlich auch. Denn der hat nicht nur mit schlimmen Schmerzen zu kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen. Hätte er sich früher vom Leistungssport zurückziehen müssen?

"Ich überlege schon, ob sich die letzten zwei Jahre wirklich gelohnt haben", grübelt er. "Wir haben als Mannschaft überhaupt nichts erreicht, das geht mir ein bisschen durch den Kopf …" Vielleicht wären die Füße dann nicht so kaputt. Vielleicht könnte er heute mit seinen drei Kindern über die Wiese tollen und Fußball spielen wie all die anderen Väter, die Dirk täglich sieht.

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