CBD-Öldm & Rossmann verkaufen keine Cannabis-Produkte mehr - warum?

Die Drogerieketten dm und Rossmann nehmen ihre kürzlich erst eingeführten Cannabis-Produkte wieder aus dem Verkauf - aus gutem Grund.

Rossmann und dm verbannen Produkte mit dem Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) wieder aus ihrem Sortiment. Das Problem: Bisher ist nicht eindeutig, ob das Cannabidiol legal ist oder nicht. "Wir überprüfen momentan juristisch die Entwicklungen bezüglich des Verkaufs von CBD-Ölen und stehen hierzu in engem Austausch mit unserem Industriepartner", sagte dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer gegenüber der ,Neon'. "Deshalb haben wir uns vorerst entschieden, CBD-Öle aus dem Verkauf zu nehmen." Rossmann-Sprecherin Celina Lein bestätigte dem Online-Magazin den Verkaufsstopp ebenfalls, wollte sich dazu aber nicht näher äußern. Die beiden Drogerieketten hatten Cannabis-Produkte im letzten Jahr eingeführt. 

Die Drogerieketten dm und Rossmann haben Produkte mit Cannabis aus dem Verkauf genommen, weil die Rechtslage unklar ist.
Foto: iStock/Symbolbild
 

Cannabidiol: Ein Hype, der noch nicht legal ist

Der Hype um die Heilwirkung von Hanf begann vor einigen Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation stuft den Inhaltsstoff CBD als unbedenklich ein: Er soll nicht abhängig oder high machen, da der psychoaktive Stoff THC bei der Herstellung von Kosmetikprodukten herausgefiltert wird. Sie dürfen maximal 0,2 Prozent THC enthalten. Trotzdem ist die Rechtslage um das CBD, das entkrampfend und entzündungshemmend wirken soll, nicht geklärt. Die Legalität liegt noch in einer Grauzone und ist nicht offiziell gegeben.

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