TierschutzDrogeriemarkt dm will nicht, dass Hunde vor der Filiale angebunden werden

Ein dm-Markt in Berlin fordert seine Kunden dazu auf, ihre Vierbeiner nicht länger vor der Filiale anzubinden. Der Grund stößt im Netz auf großen Zuspruch.

In Lebensmittelbetrieben sind Tiere aus hygienischen Gründen nicht erlaubt. Sie müssen draußen bleiben, während Herrchen und Frauchen ihre Besorgungen erledigen. Doch einer Facebook-Nutzerin ist bei ihrem jüngsten Einkauf bei der Drogeriekette dm ein Aushang aufgefallen, der den Kunden untersagt ihre Tiere vor dem Geschäft anzubinden.

Was zuerst wie ein fieses Verbot klingt, ist eigentlich nur nett gemeint, denn auf dem Zettel heißt es: „Liebe Kunden, wir möchten Sie bitten, die Hunde bei den Temperaturen bei uns vorne IM Markt drinnen anzubinden. Ein Wassernapf steht bereit. Vielen Dank, ihr dm-Team.“ Kurzerhand fotografiert die begeisterte Kundin den Zettel ab und postet ihn auf Facebook, wo er viral geht und auf viel Lob und Zuspruch stößt. Eine Nutzerin schreibt: „Ein großes Dankeschön an das gesamte dm-Team, das endlich auch mal an die Tiere denkt. Ich wünschte mir, es würden alle so ein Herz für Tiere haben!“

Besonders bei hohen Temperaturen meiden Tiere die direkte Sonne und legen sich gerne in den Schatten, vor den Geschäften ist dies meistens aber nicht möglich. Umso dankbarer nehmen die Hundebesitzer das Angebot von dm an, die Tiere mit einem Napf Wasser in den Schatten setzen zu können.

Allerdings werden auch kritische Stimmen laut. So meint jemand beispielsweise: „Vom Prinzip eine tolle Idee, nur der Wassernapf für alle stört mich schon bei einigen Tierärzten, Futterhaus usw. Wie schnell können Krankheiten übertragen werden!“ Doch insgesamt ist das Kundenfazit mehr als positiv. Solch einen Service würden sich viele Hundebesitzer nicht nur von ihrem Drogeriemarkt wünschen.

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