Deutscher WetterdienstDürre: Der Kampf gegen die Hitzewelle 2019 beginnt schon jetzt

Die Hitzewelle 2018 hat für eine richtige Dürre in Deutschland gesorgt. Das wollen Wetterexperten in Zukunft verhindern. Wie das funktionieren soll, hat der Deutsche Wetterdienst auf der Klima-Pressekonferenz erklärt.

Eine Dürre wie im Hitzesommer 2018 ist nur schwer zu verkraften. Besonders den Landwirten setzt sie zu und sorgt für eine wirtschaftliche Katastrophe. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) werden solche extremen Wetterlagen immer häufiger auftreten. Als Gegenmaßnahme sollen daher die Wettervorhersagen verbessert werden.

 

DWD: Bald mehr Dürren in Deutschland 

Auf der diesjährigen Klima-Pressekonferenz erklärte Paul Becker, der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes: „Die Klimaforschung ist sich einig: Solche Wetterextreme werden mit dem Klimawandel immer wahrscheinlicher. Wir müssen künftig häufiger, wenn nicht gar in regelmäßigen Abständen, mit Dürre in Deutschland rechnen."

Um Dürren in Zukunft zu verhindern, wird das langfristige Vorhersagen von Trockenperioden immer wichtiger. Doch das Wetter ist komplex, oft chaotisch und nur schwer auf längere Zeit vorherzusagen.

 

Vorbereitungen auf Dürren in Deutschland

Die Lösung soll nun die Bodenfeuchte sein. Sie ändert sich nur sehr langsam und kann dabei helfen einer Dürre vorzugreifen. Denn mit Böden, die mit Feuchtigkeit gesättigt sind, lässt sich eine Dürre wesentlich besser überstehen, als mit Böden, die zuvor schon ausgetrocknet sind. Mit der neuen Kontrolle könnten künftige Dürren zumindest abgemildert werden. Ganz verhindern lassen sie sich aber nicht.

Die neue Vorhersagetechnik des DWD ist schon jetzt sehr wichtig. Denn bereits im März lag die Bodenfeuchte in Teilen Thüringens und Sachsen-Anhalts schon wieder unter 50 Prozent. Für diese Jahreszeit ist das ein sehr niedriger Wert.

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