TrockenheitDürre: Rhein erreicht historischen Tiefstand

Es ist die Auswirkung langer Trockenheit: Der Rhein ist auf einem niedrigen Wasserstand. Experten gehen davon aus, dass die niedrigen Wasserstände anhalten.

In Karlsruhe-Maxau ist der Wasserstand des Rheins auf einem historischen Tiefstand von 3,14 Metern. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale in Karlsreihe könnte der niedrige Wasserstand in den kommenden Wochen bleiben. Mittlerweile mussten wegen des Tiefstandes mehrere Fähren am Rhein den Betrieb vorläufig einstellen, berichtet der „SWR“.

 

Spree fließt an einigen Stellen rückwärts

Auch bei Spree sieht die Lage schlecht aus. „Irgendwann ist Schluss. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Sie eine Situation hatten wir in Berlin noch nie“, sagt Derk Ehlert aus der Umweltverwaltung zu „Bild“. Die Spree sei ein dümpelnder und teils schon stehender Fluss geworden. In Einigen Bereichen fließt die Spree sogar rückwärts.

 

Dürre mündet in einen gefährlichen Bereich

Sicher ist, dass das einzige, was noch helfen würde, ergiebige Regenfälle sind. Allerdings scheinen diese erstmal auszubleiben. Der Oktober soll zwar bald kalt werden, Regen bleibt jedoch weiterhin selten – zumindest in der Nähe des Rheins. „Es ist auch in den nächsten zehn Tagen besonders im Einzugsgebiet des Rheins weit und breit kein Regen in Sicht. Die Dürre 2018 mündet langsam aber sicher in einen gefährlichen Bereich“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ zur „Bild“. Ob sich daran bald etwas ändern wird, wird sich zeigen.

Weiterlesen

>>> Wetter in Deutschland: Nächste Woche kommen Minusgrade und sogar Schnee!

>>> Dürre-Herbst: Regen bleibt aus – Weihnachtsbäume werden teurer!

>>> Wetter Weihnachten 2018: Weiß oder heiß?

Kategorien: