Es sieht nicht gut aus..Düstere Wetter-Prognose: Das gab es noch nie in Deutschland!

Das Wetter im April bringt Deutschland in eine extreme Ausnahmesituation und wir alle bekommen die Auswirkungen schon jetzt zu spüren. 

Stürme im März, Wintereinbruch zum Monatswechsel und dann Sonne und Frost im Wechsel im April – das Wetter in Deutschland zeigt sich mal wieder in jeder nur möglichen Facette.
Was uns jetzt droht, ist allerdings ein bekanntes und gefürchtetes Problem: Trockenheit. 

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Deutschland bleibt trocken

Die Experten von "wetter.de" zeichnen eine düstere Wetter-Prognose für die kommenden Tage: In Deutschland fällt weiterhin trotz vereinzelter Schauer und Gewitter viel zu wenig Regen, es droht wie im vergangenen Sommer eine Dürre. 

Meteorologe Patrick Panke beschreibt, woher der Regenmangel kommt: "Eine kräftige Hochdruckbücke von Island bis nach Skandinavien schickt die Atlantiktiefs weit in den Süden Europas. Aus dieser Wetterlage gibt es bis weit in die nächste Woche kein Entrinnen. Entsprechend ist es bei uns einfach nur knochentrocken. Dazu kommt ein kühler Ostwind, der die Verdunstung nochmal nach oben treibt. Die daraus resultierende hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr in einem April ist schon außergewöhnlich."

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Mehr Regen in der Sahara

Trockenheit in Deutschland – kräftige Schauer und Gewitter über Südeuropa und dem nordafrikanischen Kontinent. Laut "wetter.de" muss über dem Westlichen Großen Erg, einem Sandsee in der Sahara, mit Regenmengen von 100 Litern pro Quadratmeter gerechnet werden. 

Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel, liefert gegenüber "focus.de" andere, aber immer noch hohe Zahlen für die Sahara:
"In Berlin erwarte ich gar keinen Regen mehr im April, in der Algerischen Wüste aber bis zu 20 Liter pro Quadratmeter."

Der Metereologe bezeichnet die Regenmengen in Deutschland als "unterdurchschnittlich" – und daran wird sich bis auf Weiteres nichts ändern. Bis Ende Mai sind keine starken Regenfälle in Sicht. "Wir können nur auf Schauer und Gewitter hoffen, denn die werden von den Wettermodellen oft nicht richtig erfasst und können lokal doch noch Regen bringen", betont Schenk. 

Der Wetter-Experte rechnet außerdem damit, dass Deutschland noch im April die 30-Grad-Marke erreichen wird. 

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