Zu trocken, zu windig, zu kahl DWD warnt: Sandstürme und Waldbrände in Deutschland

Die Sandsturmgefahr steigt. Gleichzeitig hat Deutschland mit Waldbränden zu kämpfen. Die Trockenheit, die kahlen Felder und der starke Wind machen uns zu schaffen. 

Deutschland hat gerade mit Staubstürmen und Waldbränden zu kämpfen. Grund hierfür ist die sehr ungünstige Wetterlage. Die lange Trockenheit, der starke Wind und die kahlen Felder bilden eine gefährliche Kombination.

 

Sandstrumgefahr im Nordosten Deutschlands

Besonders für Dienstag und Mittwoch besteht für den Nordosten eine hohe Sandsturmgefahr. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sind vor allem die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und auch der Raum um Berlin betroffen. Berlin ist sogar Deutschlands trockenste Region. Seit Ende März fiel hier fast kein Regen mehr, weswegen die Böden besonders ausgetrocknet sind. Zwar sind im ersten Quartal 2019 die üblichen Mengen Niederschläge gefallen, doch reicht es nicht, um das Defizit vom letzten Hitzesommer auszugleichen. Damit ist es in ganz Deutschland nach wie vor überdurchschnittlich trocken.

Bereits am Dienstag haben sich immer wieder weitläufige Staubwolken aufgetürmt und an das schreckliche Unglück im April 2011 erinnert. Damals rasten auf der Autobahn bei Rostock in einem Staubsturm 80 Autos ineinander. Dabei starben acht Menschen und mehr als 130 Menschen wurden verletzt.

 

Sehr hohes Waldbrandrisiko in Deutschland 

Gleichzeitig zur Sandsturmwarnung steigt aus denselben Gründen aber auch das Waldbrandrisiko in Deutschland. In der Lüneburger Heide sind sogar bis Donnerstag die Gefahrenstufen 4 und 5 verhängt worden. Zigarettenkippen, Lagerfeuer und Grills können da eine große Gefahr darstellen.

In Thüringen hat der Landrat am Dienstagabend den Katastrophenfall ausgerufen. Hier stehen im Saale-Orla-Kreis 13 Hektar Wald in Brand. Das Feuer wütet seit Ostersonntag und ist jetzt außer Kontrolle geraten. Der Einsatz vom Boden gestaltet sich sehr schwierig. Mittlerweile sind sogar Löschhubschrauber aus Bayern angerückt, um das Feuer zu löschen.

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