WissenschaftE-Zigaretten: Studie zeigt bisher unbekannte Nebenwirkungen

Immer mehr Deutsche ziehen E-Zigaretten herkömmlichen Zigaretten vor. Eine neue Studie zeigt jetzt, wie gefährlich die Dampfer sein können. Forscher entdeckten eine erhöhte Anzahl von Chrom, Blei, Nickel und Mangan.

E-Zigaretten werden immer beliebter. In Deutschland konsumierten allein im letzten Jahr laut Statista.com 3,7 Millionen Menschen die elektronische Zigarette. Doch dass der Verdampfer nicht bedenkenlos benutzt werden kann, zeigt eine Studie von Wissenschaftler der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht.

E-Zigaretten: Studie zeigt erschreckende bisher unbekannte Nebenwirkungen iStock

 

Toxische Metalle in E-Zigaretten gefunden

Die Forscher untersuchten 56 E-Zigaretten auf Metalle. Vor allem Chrom, Blei, Nickel und Mangan wurden entdeckt. „Wir wissen noch nicht, ob diese Metalle von der Heizspirale freigesetzt wurden oder ob sie beim Erhitzen verdampfen", erklärte die Wissenschaftlerin Ana Maria Rule. Doch Fakt ist: Diese Metalle gelten als toxisch und können über einen längeren Zeitraum Organschäden hervorrufen. Vor allem Herz und Gehirn sind betroffen, das Krebsrisiko kann steigen - ironisch, da vor allem viele Nutzer auf die E-Zigaretten zurückgreifen, um das Rauchen nicht aufgeben zu müssen und ein Krebsrisiko zu minimieren.

Sicher ist allerdings laut der Forscher noch nicht, welche Modelle sehr gefährlich seien und welche nicht durch die Metalle betroffen sind. Dennoch ist klar natürlich: Gar nicht zu rauchen ist am besten für den Körper.

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