BetrugEdeka-Verkäuferin schiebt 35.000 Euro beiseite mit einem nicht legalen Trick!

Um ganze 35.000 Euro konnte eine Kassiererin bei Edeka sich durch einen Storno-Betrug bereichern. Jetzt sprach das Landgericht Hamburg das Urteil.

Sie arbeitete in der Edeka-Filiale im Hamburger Hauptbahnhof. Hier haben es Kunden oft eilig und zahlen ihre kleinen Einkäufe meistens schnell in bar. An einen Kassenbon denkt da selten jemand. Genau das machte sich die Kassiererin zu Nutzen.

Das Hamburger Landgericht verurteilte die Verkäuferin in 50 Fällen wegen Diebstahls zu 18 Monaten auf Bewährung. Dem Gericht erklärte die Täterin ihre Vorgehensweise wie folgt: „Ich habe die Waren gescannt und bei Kunden, die bar bezahlt haben, dann storniert. Das Wechselgeld habe ich im Kopf ausgerechnet." Einzusehen wäre dieser Vorgang nur auf dem Kassenbon, und den wollten die Kunden nur höchst selten.

 

900 Euro Beute am Tag

Das so nicht im System registrierte Bargeld steckte sie sich in die eigene Tasche. An manchen Tagen soll die Frau sogar bis zu 900 Euro mit nach Hause genommen haben. Insgesamt entstand ein Schaden von 35.000 Euro.

Die Richterin zeigte sich überrascht: „Ich bin erstaunt, wie das so lange gut gehen konnte. Sie haben ihre Vertrauensstellung als Kassiererin ausgenutzt."

 

Der Ladendetektiv wurde misstrauisch

Der Betrug flog schließlich auf, als ihr der Ladendetektiv auf die Schliche kam. Die Kassiererin gestand sofort und unterschrieb ein notariell beglaubigtes Schuldanerkenntnis. Seither zahlt sie monatlich 50 Euro an die Versicherung ihres Ex-Arbeitgebers.

Weiterlesen:

Kategorien: