StudieEhe: Zahl der Scheidungen sinkt auf Rekordtief

Die Ehen halten in Deutschland länger: Laut statistischem Bundesamt gab es seit 1992 nicht mehr so wenig Scheidungen, wie zur heutigen Zeit. Ein Jahr ist dabei ausschlaggebend.

Im letzten Jahr wurden laut statistischem Bundesamt 153.500 Ehen geschieden - ganze 9000 weniger, als 2016! Annähernd war die Zahl zuletzt so niedrig vor 25 Jahren. 1992 ließen sich 135.000 Paare scheiden. Zum Vergleich: 2013 waren es beispielsweise noch 214.000.  

Die meisten Ehen gingen nach mindestens sechs Jahren in die Brüche. So gab es knapp 8000 Scheidungen für Ehen, die 2011 geschlossen wurden. Im Durchschnitt blieben Paare jedoch immerhin 15 Jahre zusammen. Interessant: 51,5 Prozent der Anträge auf Scheidung ging von Frauen aus. 

Der Grund für die Scheidungen wurde übrigens nicht erörtert. Aber wie wusste der Ende des 18. Jahrhundert geborene Schriftsteller Honoré de Balzac schon: "Die Ehe muss ununterbrochen ein alles verschlingendes Monster bekämpfen: die Gewohnheit."

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