SicherheitEinbrecher im Haus: So schützt du dich in deiner Wohnung

Wie schütze ich mich vor Einbrechern? Und wie verhalte ich mich, wenn ich glaube, ein Einbrecher ist schon in meiner Wohnung? Diese Tipps helfen dir, dich vorzubereiten.

Einbrecher im Haus: So schützt du dich in deiner Wohnung
was tun, wenn ein Einbrecher im Haus ist? Gut vorbereitet sein...
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Inhalt
  1. Ruhe bewahren
  2. Telefon griffbereit
  3. Zimmer von innen verriegeln
  4. Einbrecher Möglichkeit geben, zu fliehen
  5. Hunde sind von Vorteil
  6. Kleine Alarmanlagen
  7. Notfallkonzept

Sicherheitsexperten sind sich einig: Ist ein Einbrecher im Haus, heißen die oberen Regeln Zeit überbrücken (bis die Polizei kommt) und Konfrontation (mit dem Einbrecher) vermeiden. Doch wie genau funktioniert es am besten? Diese 7 Tipps helfen dir, dich vor Einbrechern zu schützen:

 

Ruhe bewahren

Die oberste Regel: Ruhe bewahren! Die meisten Täter werden aggressiv, wenn Anwesende laut werden. Doch genau das gilt es aus Sicherheitsgründen zu vermeiden. Auch wenn es schwer fällt: möglichst leise sein!

 

Telefon griffbereit

Sicherheitsexperten raten - im Gegensatz zu Gesundheitsexperten - ein Telefon und /oder Handy am Bett zu haben. Denn als allererstes sollte man die Polizei (Telefonnummer: 110) darüber verständigen, dass ein Einbrecher im Haus ist.

 

Zimmer von innen verriegeln

Bis die Polizei da ist, dauert es im Durchschnitt bis etwa 6 bis 10 Minuten. Diese Zeit sollte man nutzen, um sich in dem Zimmer, in dem man verweilt, zu verbarrikadieren. Dazu gehört: Das Zimmer von Innen verschließen und bestenfalls - ja, wie in Filmen - mit schweren und / oder sperrigen Gegenständen zustellen (z.B. Stühle, Kommoden).

 

Einbrecher Möglichkeit geben, zu fliehen

Auch wenn wir Instinktiv zum (gegen)Angriff neigen: lieber selbst fliehen und den Rücktritt bevorzugen.

Im schlimmsten Fall flieht der Einbrecher mit Wertsachen - aber man selbst kommt heil davon. Es gilt: Man selbst hat nur das eine Leben - man sollte es nicht für Materielles auf's Spiel setzen.

 

Hunde sind von Vorteil

Gebell schreckt Einbrecher ab - denn es sorgt für Aufmerksamkeit. Hunde sind quasi eine natürliche Alarmanlage, bei der viele Einbrecher schon zum Rückzug antreten. Sicherheitsexperten raten sogar dazu, "hundliche Präsenz" zu kennzeichnen, also etwa den Hund sichtbar im Garten laufen zu lassen (falls vorhanden).

Wer keinen Hund hat, kann zu einer anderen Warnung greifen: Dem typischen "Hier wache ich"-Warnschild mit einem abgebildeten Schäferhund. Laut Polizeiangaben schreckt das Schild schon viele Diebe ab - aus Angst, vor einem möglichen Hundeangriff...

 

Kleine Alarmanlagen

Auch kleine Alarmanlagen kann man in Haus und Wohnung installieren. Viele Polizisten beraten kostenfrei, welche Alarmanlage für das eigene Zuhause die beste ist.

 

Notfallkonzept

Nur im absoluten Notfall sollte man einen Gegenangriff starten - also etwa, wenn man schon vom Einbrecher angegriffen wird.

Hier lohnt es sich tatsächlich, im Nachtschränkchen ein Messer liegen zu haben oder einen Baseballschläger in Reichweite aufzubewahren. Doch Achtung: Notwehr mit Gegenständen ist nur mit Vorsicht zu genießen! Man läuft immer Gefahr, dass der Einbrecher stärker / größer / krimineller ist, als man selbst - und einem den gefährlichen Gegenstand aus der Hand reißen und gegen das Opfer selbst verwenden kann.

Besser: Einen Selbstverteidigungskurs belegen und im absoluten Notfall auch ohne Hilfsmittel zur Notwehr bereit sein.

 


(ww7)

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