KommunikationEinfache Rhetorik Übungen für Schüchterne

Es gibt diese Redner, an deren Lippen man als Zuhörer einfach hängt. Warum? Weil sie ihre Inhalte rhetorisch so gut vortragen, dass sie eine fesselnde Wirkung haben. Welche Rhetorik Übungen dir für deine Vorträge helfen können, zeigen wir dir hier.

Frau hält Rede
Foto: iStock // Squaredpixels

Es scheint, als seien sie überall: Menschen, die extrem gute Redner sind - im Alltag, aber auch im Beruf. Selbst die einfachsten Dinge klingen aus ihren Mündern wie Besonderheiten. Sie sind meistens nicht nur sehr selbstbewusst, sondern haben verstanden, dass Sprache extrem wichtig für die Wirksamkeit von Worten ist.

 

Einfache rhetorische Mittel 

Komplizierte Fremdwörter nutzen Rhetoriker so gut wie nie. Vielmehr setzen sie auf eine einfache und bildhafte Sprache, in die sie starke Adjektive einfließen lassen. Die Adjektive erzeugen beim Publikum Bilder im Kopf, die das Zuhören lebhafter machen. Natürlich ist es damit noch nicht getan, denn gute Redner haben noch viele weitere Tricks, wenn sie vor einer wichtigen Rede stehen oder einen Vortrag vor Publikum halten müssen.

 

Die Trickkiste guter Rhetorik Übungen 

Um den eigenen Worten Nachhaltigkeit zu verleihen, gibt es noch viele weitere Dinge, die das begünstigen. Mit diesen fünf Rhetorik Übungen kannst du deiner Wortgewandtheit schnell auf die Sprünge helfen und deine Zuhörer fesseln. 

Klare & deutliche Aussprache

In unseren alltäglichen Gesprächen neigen wir dazu, schnell und undeutlich zu sprechen. Wir fangen an zu nuscheln und verschlucken Endungen. Das erschwert dem Gesprächspartner das Zuhören und sorgt gelegentlich für Missverständnisse. Menschen, die eine gute Rhetorik beherrschen, achten darauf, immer eine klare und deutliche Aussprache zu haben. 

Wörter richtig betonen 

Durch das Betonen einzelner Wörter, Satzteile oder Sätze wird der Sinn einer Aussage deutlicher. Für Zuhörer bleibt die Botschaft so besser in Erinnerung. Die Betonung kann sowohl durch das Dehnen bestimmter Passagen als auch die lautere Aussprache erreicht werden.

Nicht zu leise, nicht zu laut sprechen 

Wer zu leise spricht, wirkt schnell unsicher. Wer zu laut ist, wird hingegen schnell als arrogant empfunden. Ein Mittelmaß ist optimal. Außerdem ist es hilfreich, sich im Gespräch an seinem Gegenüber zu orientieren. Ein Wechsel in der Lautstärke ist immer gut, weil das lebendiger und emotionaler wirkt. 

Stimme schonen und schweigen lernen 

Um den Zuhörern die Chance zu geben, die Inhalte besser zu verarbeiten oder um Spannung aufzubauen, legen gute Rhetoriker öfter mal kurze Pausen ein. Durch diese Pausen gewinnen sie selber Zeit, um durchzuatmen und die Gedanken zu ordnen. Außerdem schaffen sie durch kurzweiliges Schweigen einen Moment für mögliche Fragen. Diese Rhetorik Übung sollten wir auch im Berufsleben regelmäßig anwenden.

Kurze und prägnante Sätze formulieren 

Schachtelsätze und Bandwurmformulierungen sind für Zuhörer sehr anstrengend. Menschen, die einer guten Rhetorik mächtig sind, wissen das und setzen deshalb auf kurze und prägnante Sätze, die leicht zu verstehen sind. Damit umgehen sie die Gefahr sich selber zu verhaspeln oder den roten Faden zu verlieren.

Mit einem zusätzlichen Stimmtraining schöpfst du das volle Potenzial deiner Rhetorik aus.

 

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