Anti-Rassismus VideoEko Fresh greift im neuen Song „Aber“ Toleranz, Integration und Klischees auf

Eko Fresh trifft den Nerv der Zeit. Es sind Themen, die die Gesellschaft beschäftigen. Gemeinsam mit Samy Deluxe hat Eko Fresh nun einen neuen Song herausgebracht. Der Titel heißt „Aber“ und greift die aktuellen Themen rund um Asyl, Rassismus, Integration und Toleranz auf.

Es ist als hätte man davon schon mal gehört. Nicht selten kommt es vor, dass es zu hitzigen Diskussionen beispielsweise unter Facebook-Posts kommt, die Ausländer, Geflüchtete oder die AfD zum Thema haben. Plötzlich tauchen die wildesten Beschuldigungen und Klischees auf – und genau dieser Klischees bedient sich Eko Fresh. In seinem neuen Song „Aber“ macht er aus den Themen Rassismus, Integration und Toleranz ein Streitgespräch zwischen einem rechten Deutschen und einem türkischen Nationalisten.

„Ich bin kein Nazi, aber…“ – so beginnt der Song und es ist klar, was kommt: eine Reihe von klischeehaften Beschimpfungen gegenüber Ausländern und Geflüchteten. Dargestellt wird der rechte Wutbürger von Schauspieler Patrick Mölleken. In die Rolle des Ausländers, in diesem Fall eines Türken, befindet sich Schauspieler Yunus Cumartpay. In der zweiten Strophe kommt er zum Zug und wirft dem rechten Wutbürger ebenfalls Dinge an den Kopf. Erst in der dritten Strophe meldet sich auf Eko Fresh zu Wort und agiert als Vermittler und Versöhner. „Zusammen in 'nem Land zu wohn'n, ist schwer, aber ihr macht das schon“, singt der Rapper in seiner letzten Zeile. Damit thematisiert er nicht nur eine Spaltung des Landes, sondern ruft auch zum Verständnis füreinander auf.

Seit dem Release ist die Youtube-Gemeinde begeistert. „Richtige Nachricht und trifft den Zeitgeist“, heißt es in einem Kommentar, während jemand anders schreibt: „Ganz starke Aussage.“ Die Hörer sind sich einig, dass der Song mitreißend ist und die Leute zum Nachdenken anregt. Anders sieht es watson.ch. Eine Lösung für gesellschaftliche Probleme und die Spaltung im Land würde der Song nicht bringen.

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