"Ich habe mich nie mehr geliebt" Emily Frigo zeigt, wie Selbstliebe nach sechs Fehlgeburten aussieht

Sechs Fehlgeburten musste Emily Frigo bereits erleben. Trotzdem - oder gerade deswegen - liebt sie ihren Körper und zeigt, was Selbstliebe wirklich ausmacht.

 

 „In meinem Bauch wuchsen zehn Babys. Nur vier sind lebend geboren“

Mit diesem Satz kommentiert Emily Frigo ein Bild auf ihrem Instagram-Account, das jede Frau gesehen haben sollte. Es zeigt eine junge Frau, Mutter von vier Kindern, in Unterhose und hochgekrempeltem Top. Sie präsentiert, was andere lieber verstecken: einen Bauch, von Dehnungsstreifen verziert, Brüste ohne BH, kurz gesagt: Normalität.

Unter dem Bild schreibt sie: "In meinem Bauch wuchsen 10 Babys. Nur vier davon wurden lebend geboren, aber wie verdammt wundervoll ist es trotzdem! Und ich habe mich nie mehr geliebt. Ich habe mich nie weiblicher gefühlt. Rasierter Kopf. Dehnungsstreifen am Bauch. Hängende Brüste. Oberschenkel, die sich berühren. Die Gesellschaft definiert mich nicht. Mein inneres Selbst tut es."

Und genau damit tut sie Frauen weltweit einen Gefallen. Denn Bilder in sozialen Netzwerken sind prinzipiell nicht für ihre Realitätstreue bekannt – ein Grund von vielen, warum Frauen unerfüllbaren Schönheitsidealen hinterherjagen. 

Emily Frigo ist anders. Mit 26 Jahren hat die junge Frau bereits sechs Fehlgeburten durchleben müssen. Ihr Körper ist davon gezeichnet. „Rasierter Kopf. Dehnungsstreifen am Bauch. Hängende Brüste“, schreibt Emily nicht mit Scham, sondern voller Stolz.

 

Emily Frigo: „Ich habe mich nie mehr geliebt. Ich fühlte mich nie weiblicher.“

Die Frau auf dem Bild, das ist sie. Ohne Retuschierungen, ohne Formwäsche, ohne Schminke. Deswegen kann Emily Frigo ohne Zweifel sagen: "Ich habe mich nie mehr geliebt."

Damit wird sie zum Vorbild für eine Gesellschaft ohne Selbsthass. Und für mehr Normalität im Netz. Auch beruflich widmet sich die junge Mutter, die mit ihren vier Kindern bereits einen Vollzeitjob hat, dem Thema „women’s whole wellness“. Sie ist alles in einem: Geburtsbegleiterin, Reiki-Lehrerin, Kräuterkundlerin, Fotografin. Zusammenfassend könnte man ihren Beruf vielleicht als Selbstliebe-Coach betiteln.

Doch ebenso wenig wie die Komplexität jeder Frau und Persönlichkeit lassen sich die Ziele von Emily Frigo über einen Kamm scheren – sie ist für Frauen da und hilft ihnen, ihre Weiblichkeit wieder zu entdecken. Ihr Motto lebt die inspirierende Mutter selbst vor: „Die Gesellschaft definiert mich nicht. Mein inneres Selbst tut es.“

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(ww4)

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