Nach Beratungen

Endlos-Lockdown: Darum wurden die Corona-Regeln noch verschärft

Lockdown und noch kein Ende in Sicht: Darum werden die Regeln trotz sinkender Zahlen weitergeführt.

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Am Mittwoch, 11. Februar, haben die Ministerpräsidenten zusammen mit der Kanzlerin erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie debattiert. Das Ergebnis: Der Lockdown wird noch einmal verlängert - zunächst bis zum bis zum 7. März.

Corona-Lockdown wird mit Ausnahmen bis 7. März fortgesetzt

Lockerungen gibt es nur in zwei Bereichen: Die Friseure dürfen unter Einhaltung strenger Hygieneregeln, wie das Tragen von medizinischen Masken, am 1. März wieder öffnen. Bei den Schulen und Kitas sollen die Bundesländer selbst entscheiden, wann wieder geöffnet wird.

Dauer-Lockdown wird verlängert - Das sind die Ausnahmen!

Denn: Angela Merkel und die Länderchefs haben die Öffnungsstragie beim Treffen eher verschärft. Bisher galt ein Inzidenzwert von unter 50 als Richtlinie für mögliche Lockerungen. Doch das hat sich nun geändert: So sollen Geschäfte erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 öffnen dürfen. Derzeit liegt der Wert bei 64,2.

Neue Ziel-Inzidenz von 35 wegen der Mutation

Begründet wurde die Verschärfung von der Kanzlerin mit der Ausbreitung der Mutation in Deutschland. Die Zeit bis Mitte März sei "existenziell" für die weitere Entwicklung der Pandemie. In dieser Phase werde sich entscheiden, ob die mutierte Variante die Oberhand gewinne, so Merkel bei der Pressekonferenz nach den Beratungen.

"Wir wollen alles tun, damit wir nicht in eine Wellenbewegung – hoch und runter, auf und zu – kommen", erklärt sie weiter. Um eine dritte Welle zu verhindern, müssten die Fallzahlen weiter runter. Nicht alle Länderchefs sollen mit dem Kurs der Kanzlerin einverstanden gewesen sein.

Corona-Mutation - Als würde eine neue Pandemie beginnen....

"Das Kanzleramt scheint gar nicht interessiert, über irgendwelche Lockerungsschritte zu sprechen", soll die rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei den Besprechungen der "Bild" zufolge kritisiert haben. Am Ende setze sich Angela Merkel dennoch durch. am 3. März will sich die Runde erneut zu Beratungen treffen. Davor ist mit weiteren Öffnungsschritten nicht zu rechnen.

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