Tragisches UnglückEngland: Frau stirbt nach Unfall mit einem Metallstrohhalm

Eine Britin benutzt einen Metallstrohhalm - und stirbt durch einen ziemlich unglücklichen Zufall. 

Elena Struthers-Gardner wollte anscheinend nachhaltig leben. Die 60-Jährige benutzte statt eines Plastikstrohhalms einen aus Metall, der sich reinigen und wiederverwenden lässt. Ihr Getränk schlürfte sie aus einem Einmachglas mit Schraubdeckel - und genau diese Kombination wurde der Britin zum tödlichen Verhängnis.

 

Metallstrohhalm bohrt sich durch Auge

Aus noch unbekannten Gründen brach Elena Struthers-Gardner in ihrer Küche zusammen und fiel mit ihrem linken Auge auf den Metallstrohhalm. Dieser bohrte sich durchs Auge bis ins Gehirn der Frau. Dabei erlitt sie eine so starke Hirnverletzung, dass die Ärzte die lebenserhaltenen Maßnahmen nach einem Tag abstellten.

Detective Wayne Seymour warnte vor den Metallstrohhalmen. Gegenüber dem ,The Telegraph' sagte er: "Er (der Strohhalm, Anmk. d. Red.) kann überhaupt nicht nachgeben. Wenn jemand darauf fällt und er in die falsche Richtung zeigt, kann es zu schweren Verletzungen kommen." Trotzdem sei der Fall laut Polizei sehr außergewöhnlich. "Das Krankenhauspersonal hatte noch nie eine solche Verletzung gesehen." 

Elena Struthers-Gardner wurde von ihrer Ehefrau Mandy gefunden. "Ich hoffe, sowas passiert niemandem", sagt sie. Robin Struthers, Elenas Bruder, verlangte vom Gerichtsmediziner, dass in dem Obduktionsbericht festgehalten wird, wie gefährlich die freiverkäuflichen Strohhalme sein können

England: Frau stirbt nach Unfall mit einem Metallstrohhalm
Eine Britin trank aus einem Einmachglas mit Deckel und benutzte einen Metallstrohhalm. Der wurde ihr zum Verhängnis.
Foto: iStock/Symbolbild

 

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