Baden-WürttembergErdbeben erschüttert die Schwäbischen Alb

In der Schwäbischen Alb kam es letzte Nacht zu einem Erdbeben der Stärke 3,7. Dort hatte es zuletzt im Januar Erdstöße gegeben.

In der Nacht auf den ersten Dezember kam es in der Schwäbischen Alb westlich von Burladingen (Zollernalbkreis) zu einem "mäßig starken" Erdbeben. Gegen 0.25 Uhr sollen die Erdstöße der Stärke 3,7 nach Informationen des Spiegel im Umkreis von etwa 20 Kilometern spürbar gewesen sein. 

 

Erdbeben in Baden-Württemberg: Besorgte Anrufer

Laut des Lagezentrums des Innenministeriums in Baden-Württemberg sollen mehrere besorgte Anrufe aus der Region eingegangen sein. Verletzt wurde niemand, auch gab es keine größeren Schäden. Jedoch soll das Beben einen Riss in einer Straße ausgelöst haben. In der Gegend um die Schwäbische Alb kommt es immer mal wieder zu leichten Erdbeben, zuletzt im Januar 2020.

Erdbeben erschüttert die Schwäbischen Alb
In Deutschland kommt es manchmal zu leichten Erdbeben.
Foto: iStock/kickers
 

Warum kommt es in Deutschland zu Erdbeben?

Deutschland liegt zwar zentral auf der eurasischen Platte und weit entfernt von den Plattengrenzen, doch trotzdem kommt es hierzulande manchmal zu Erdbeben. So kam es in Darmstadt 2017 zu einem leichten Beben der Stärke 2,5; in Niedersachsen gab es 2018 Erdstöße der Stärke 3. Und nicht selten bebt der Boden so leicht, dass wir es gar nicht mitbekommen.

Der Grund für die leichten Beben in Deutschland: Werden die Spannungen an den Plattengrenzen zu hoch, übertragen sie sich auf die gesamte Platte und üben dabei einen starken Druck aus. Schwachstellen im Untergrund und Brüche, die sich im Laufe der Jahre im Inneren der Platte bildeten, können dann das Erdbeben auslösen. 

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