Das ist geplantErste Details: Merkel will 4-Stufen-Plan für Lockerungen

Neuen Informationen zufolge will Kanzlerin Angela Merkel Lockerungen mittels eines Stufenplans ermöglichen.

Inhalt
  1. Corona-Lockerungen: Merkel plant mit Vier-Stufen-Plan
  2. Öffnungsstrategie mit drei Bereichen
  3. Kommen Lockerungen mit Testpflicht wie in Österreich?

Kann es bald womöglich doch schon Lockerungen geben? Bei der letzten Ministerpräsidentenkonferenz hatten sich Angela Merkel und die Länderchefs noch gegen konkrete Lockerungen gewehrt und Öffnungen lediglich bei den Schulen, Kitas und Friseuren zugelassen.

 

Corona-Lockerungen: Merkel plant mit Vier-Stufen-Plan

Jetzt scheinen die Pläne für Lockerungen von den Corona-Maßnahmen in der Zukunft allerdings konkreter zu werden. Wie die "Bild"-Zeitung von Teilnehmern einer Präsidiums- und Bundesvorstandssitzung der CDU am Montag erfahren haben will, plant die Kanzlerin Lockerungen durch einen Vier-Stufen-Plan.

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"Es gibt die berechtigte Sehnsucht nach einer Öffnung", soll sie laut den Teilnehmern betont haben. Zudem soll Kanzleramtsminister Helge Braun "vier Öffnungsschritte ohne Jojo-Effekt" in Aussicht gestellt haben. Wie genau der Plan im Detail aussehen soll, ist allerdings noch nicht klar.

 

Öffnungsstrategie mit drei Bereichen

Ab Dienstag, 23. Februar, soll eine Arbeitgruppe unter der Leitung von Helge Braun einen konkreten Plan erarbeiten. Klar ist der Zeitung zufolge aber wohl schon, dass es drei Bereiche gebe, die es als Pakete einer Öffnungsstrategie zu schnüren gilt. Durch diese Pakete sollen Lockerungen und Anpassungen einfacher möglich sein.

Bei den Bereichen handelt es sich zum einen um persönliche Kontakte, zum anderen um Schulen und Berufsschulen und schließlich um Sportgruppen, Restaurants und Kultur. Gleichzeitig soll klargestellt worden sein, dass Lockerungen auch mit Sicherheiten einhergehen müssen.

 

Kommen Lockerungen mit Testpflicht wie in Österreich?

Aus diesem Grund sollen Öffnungen in bestimmten Bereichen mit Tests verbunden sein. Ab dem 1. März sollen laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Schnelltests für alle zur Verfügung stehen. Auch Selbsttests für zu Hause sind zeitnah geplant.

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Eine ähnliche Strategie gibt es in Österreich. Hier sind Lockerungen mit strengen Test-  und Kontaktverfolgungsmaßnahmen verknüpft. So ist beispielsweise für einen Friseurbesuch oder einen Schulbesuch ein negativer Coronatest nötig. Die Arbeitsgruppe um Helge Braun soll den Vier-Stufen-Plan bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 3. März ausarbeiten.

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