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Tipps & TricksErste Hilfe bei Kindern: So versorgst du kleine Wunden richtig

Die besten Abenteuer lassen sich an Schrammen, Beulen und Wunden messen? Wenn du das von deinen Kindern kennst, verraten wir dir Schritt für Schritt, wie echte Superhelden-Eltern kleine Verletzungen behandeln.

Erste Hilfe bei Kindern: So versorgst du kleine Wunden richtig
Foto: iStock / SbytovaMN

Wenn unsere kleinen Superhelden sich auf große Abenteuer begeben und die Welt entdecken, lernen sie am meisten. Rennen, Hüpfen, Rangeln, Toben – diese Energie ist manchmal der Wahnsinn. Doch ab und zu ist das Leben einfach stärker. Da bleiben Stürze, Splitter und Schürfwunden nun mal nicht aus. 

Die gute Nachricht: Wunden heilen auch wieder und im besten Fall bleibt ein Erlebnis zurück, das zeigt, wie tapfer man sein kann. 

Meist lassen sich kleine Wunden mit einfachen Mitteln selbst behandeln. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, was du bei der Erstversorgung beachten solltest, damit keine Entzündung entsteht und die Verletzung ohne Komplikationen abheilen kann. 

 

Erstversorgung bei Kindern: Schritt für Schritt zum Wunden-Profi 

Schritt 1: Beruhigen

Wenn dein Kind auf einmal verletzt und völlig aufgelöst bei dir ankommt, kann es einem schon einen ganz schönen Schrecken einjagen. Reagierst du jetzt panisch, überträgt sich das meist direkt auf dein Kind. Versuche ruhig zu bleiben, dir einen Überblick zu verschaffen und zu trösten. 

Hat sich dein Kind etwas entspannt, lass es erzählen, was genau passiert ist und schau dir dabei die Wunde an, möglichst ohne sie zu berühren. Viele pusten in diesem Moment reflexartig auf die betroffene Stelle, um Linderung zu verschaffen. Versuche genau das zu vermeiden, da sonst zusätzlich Keime in die Wunde gelangen können. 

Handelt es sich um eine sehr tiefe, klaffende oder großflächige Wunde, solltest du unbedingt einen Arzt oder die Notfallklinik aufsuchen. Ist die Verletzung kleiner, kannst du sie ganz einfach selbst behandeln. 

Schritt 2: Reinigen 

Nachdem der erste Schock vorbei ist und du die Wunde begutachtet hast, solltest du dir zunächst die Hände waschen und gegebenenfalls Einmalhandschuhe anziehen. 

Dann reinigst du die Wunde erst einmal gründlich, indem du Schmutz wie Sand, Erde oder Kies mit sauberem, lauwarmem Wasser abspülst. Befinden sich Splitter, Scherben oder Steinchen in der Wunde, solltest du sie mit einer sterilen Pinzette vorsichtig entfernen. 

Dabei kann es hilfreich sein, wenn du deinem Kind weiter gut zuredest und ihm erklärst, was du jetzt genau tust. 

Schritt 3: Desinfizieren

Der wohl wichtigste Schritt, denn durch die richtige Wunddesinfektion kann eine Entzündung verhindert werden, so dass die Verletzung schnell wieder vergessen ist. 

Verzichte besser auf alkoholhaltige Desinfektionsmittel, da diese das Wundgewebe angreifen und stark brennen können. Für empfindliche Kinderhaut eignet sich eher ein Antiseptikum wie Betaisodona®, das ohne Alkohol auskommt und deswegen nicht brennt. Es ist besonders verträglich und sogar schon für Kinder ab sechs Monaten geeignet. Der Wirkstoff Povidon-Iod wirkt schnell, aber auch langanhaltend und bekämpft zuverlässig 99,9 Prozent der relevanten Bakterien, Viren und Pilze.1 

Kleiner Tipp: Die Betaisodona® Salbe passt praktisch in die Tasche und hat sich schon auf so manchen Spielplätzen und unterwegs als echter Wunden-Profi erwiesen. 

Um die Wundheilung optimal zu fördern, kannst du die Wunde bei Bedarf noch mit einer Heilsalbe eincremen. 

Schritt 4: Schützen 

Wenn die Wunde desinfiziert und versorgt ist, kannst du sie mit einem Pflaster oder Druckverband abdecken. So wird sie vor Keimen geschützt und dein Kind kann die Stelle auch nicht aus Versehen aufkratzen. Wechsle Pflaster und Verband regelmäßig und schaut der Wunde gemeinsam beim Heilen zu. 

Weiterer Tipp: 

Wann war eigentlich die letzte Tetanus-Impfung? Checke regelmäßig den Impfpass und achte darauf, dass der Tetanusschutz aufgefrischt wird, wenn es notwendig ist. 

Wenn Schmutz und Dreck in die Wunde gelangen, können Tetanus-Bakterien im Spiel sein, die einen Wundstarrkrampf auslösen können – eine lebensgefährliche Krankheit mit schweren Krampfanfällen. Ein vollständiger Impfschutz kann dieses verhindern. 

 

Hausapotheke: Große Helfer für kleine Wunden

Die Hausapotheke sollte immer für den Notfall gut gefüllt sein
Foto: Foto: iStock / FrankvandenBergh/Redaktion

Die kleinen Rabauken und Pippi Langstrumpfs sind nicht zu bändigen? Die nächste Schramme kommt bestimmt. Mit dieser Ausstattung bist du aber auf der sicheren Seite und für die optimale Wundversorgung bestens gewappnet:

  • Hochwertige bunte Pflaster 
  • Verbandmaterial wie sterile Wundkompresse, Mullbinden etc.
  • Antiseptikum ohne Alkohol wie Betaisdona® Salbe oder Lösung 
  • Wund- und Heilsalbe
  • Verbandschere
  • Einmalhandschuhe
  • Pinzette

 

 

1Humanpathogene Erreger wie Staphylococcus areus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans.

Pflichttext: 
Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod.

Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main, Stand 09/2018

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