68-jährige FrauErster Mensch von H7N4-Vogelgrippe befallen

In China ist eine Frau nach dem Kontakt mit lebendem Geflügel an der Vogelgrippe erkrankt. Die Behörden warnen bei Einreise zu erhöhter Vorsicht!

Laut der chinesischen Kommission für Gesundheitswesen und Familienplanung soll der Erreger Anfang der Woche bei einer 68-jährigen Frau in der Provinz Jiangsu im östlichen Teil des Landes festgestellt worden sein. So teilte es das Centre for Health Protection (CHP) in Hongkong am Mittwoch mit. Die Frau soll zum ersten Mal am 27. Dezember 2017 Symptome gezeigt haben und wurde schließlich am 01. Januar zur Behandlung in ein Krankenhaus aufgenommen. Sie wurde am 22. Januar entlassen.

Bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machten, hatte die Frau laut Behördenangaben Kontakt zu lebendem Geflügel. Es wurde eine Analyse vom chinesischen Center for Disease Control and Prevention durchgeführt, die bestätigte, dass die Anlagen des Virus aviären Ursprungs seien und damit von Vögeln stammen. 

 

Ausdrückliche Empfehlung der Behörde: Orte meiden, an denen Geflügel vorkommen kann

China-Reisende werden ausdrücklich durch das CHP davor gewarnt, Orte aufzusuchen an denen mit Geflügel zu rechnen ist. Dazu gehören unter anderem: Schlachter- und Geflügelmärkte sowie Bauernhöfe. Auch der Kauf von frischem Geflügel wird nicht empfohlen. Genauso gilt: Vögel auf keinen Fall anfassen. Außerdem sollte eine strenge Hygiene eingehalten werden, was impliziert, dass Eier vor dem Verzehr gewaschen und durchgegarrt werden sollten. Bei auftretenden Symptomen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

 

Rober-Koch-Institut: Krankheit für Menschen nicht sehr infektiös

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die Krankheit für den Menschen nicht sehr infektös. Kommt es allerdings zur Ansteckung, kann die Erkrankung einen durchaus schweren Verlauf nehmen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Fällen von Erkrankungen durch Vogelgrippeviren vor allem vom Typ H5N1 sowie vom Typ H7N9 bei Menschen. Auch von einzelnen Erkrankungen mit den Viren H10N8 und H5N6 wurden aus China berichtet.

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