BetrugsmascheEssen: Familie klaute bei IKEA Waren im Wert von 350 000 Euro - mit diesem dreisten Trick

Mit Hilfe eines präparieren Kinderwagens hat eine Familie bei mehreren IKEA-Filialen im Ruhrgebebiet Waren im Wert von rund 375.000 Euro erstohlen. Die Tatverdächtigen stehen nun wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahl vor Gericht.

Zwischen Juni 2016 und Januar 2017 sollen ein Vater, drei seiner Söhne und sein Schwiegersohn aus Gelsenkirchen mehrere IKEA-Filialen im Ruhrgebiet bestohlen haben. Dafür präparieren sie einen Kinderwagen mit Kabelbindern, sodass sie drei bis vier volle Einkaufstaschen des schwedischen Möbelhauses unterbringen konnten. Auf diese Weise erklaute sich die Familie Ware, darunter Werkzueg, Babyphones, Bettwäsche und Messersets, im Wert von 375.00 Euro. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandendiebstahl vorgeworfen. „Es gab jemanden für die Auftragsannahme, Läufer, Verbringer und Fahrer. Alle Arbeitsfelder griffen wie ein Uhrwerk ineinander. Das ermöglichte sogar mehrere Taten an einem Tag“, so Staatsanwältin Kathrin Taudin. „Der Vertrieb stützte sich auf zwei Absatzwege: Einerseits wurde das Diebesgut auf Flohmärkten verkauft, zudem wurde es über das Internet angeboten.“

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Garagen-Anmietung für das Diebesgut

Die Familie mietete zwei Garagen an, um die Ware bis zum Verkauf unterzubringen. Die Angeklagten lebten von dem Geld und finanzierten sich so ihre Alkohol-, Spiel- und Drogensucht. Aufgeflogen sind die fünf Männer, weil ein weiterer Bruder seine Familie bei der Polizei meldete.

Das Urteil ist noch nicht gefallen.

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