Achtung, Radarkontrollen!Europaweiter Blitz-Marathon: Diese Woche startet „Operation Speed“

Vom 21. bis einschließlich 27. August findet europaweit die "Operation Speed" statt. Jetzt kann es für Raser teuer werden.

Operation Speed: Diese Woche europaweite Blitzkontrolle
In vielen europäischen Ländern wird diese Woche vermehrt geblitzt.
Foto: iStock

Organisiert wird der Blitzermarathon mit dem Namen "Operation Speed" von Tispol, dem Netzwerk der europäischen Verkehrspolizei. Der Hauptsitz der Nicht-Regierungsorganisation ist in London. Von dort aus wird die Operation koordiniert. Es ist nicht das erste Mal, dass Tispol zu vermehrten Verkehrskontrollen aufruft.

Inwiefern sich die einzelnen Länder an der Aktion beteiligen, liegt im Ermessen der zuständigen Polizeibehörden. Die "Operation Speed" ist bereits am 21. August angelaufen und dauert noch bis zum 27. August um Mitternacht.

Die Strafzahlungen für die Geschwindigkeitsüberschreitungen geht an die jeweilige Stadt beziehungsweise das Land.

Bereits im April 2017 fand in Deutschland eine vergleichbare Kontrolle statt. Der "Speedmarathon" dauerte allerdings in diesem Fall nur 24 Stunden. Allein in Bayern waren an diesem Tag 1.900 Polizeibeamte im Einsatz, um Radarkontrollen vorzunehmen.

Sinn und Zweck solcher vermehrten Radarkontrollen ist es, für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen und Unfälle zu reduzieren. Denn gerade das unerlaubte Rasen ist eine häufige Unfallursache.

Doch kann die "Operation Speed", die nur eine Woche dauert, auch auf lange Sicht zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen? Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zumindest eine langanhaltendere Wirkung des deutschen "Speedmarathons". Wie eine 2015 durchgeführte Erhebung bestätigt, verringerte sich die Geschwindigkeit auf den Straßen auch noch in den ersten beiden Wochen nach den vermehrten Radarkontrollen.

Es wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn auch die "Operation Speed" die unverantwortlichen, rasenden Autofahrer wachrüttelt.

 

(ww8)

Kategorien: