Beliebter DiscounterEuroshop schockt mit 1 Euro-Schock!

Alles für 1 Euro, das ist die Message der bekannten Euroshops, doch genau das scheint jetzt der Vergangenheit anzugehören.

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Inhalt
  1. Wegen Corona-Krise: Euroshop erhöht Preise um 10 Cent
  2. Euroshop: Kunden reagieren mit Verständnis auf Preissteigerung
  3. Euroshop: Lager mit 100 Millionen Artikeln

Vor 15 Jahren eröffnete hierzulande der allererste Euroshop. Seitdem wächst das Unternehmen immer weiter an. Das Erfolgsrezept: Produkte für gerade einmal 1 Euro! Hinter dem Euroshop steckt das Familienunternehmen J.E. Schum aus der Nähe von Würzburg. Mittlerweile gibt es ganze 350 Euroshops in Deutschland. Die Nachfrage nach dem Discounter-Markt scheint also groß zu sein.

 

Wegen Corona-Krise: Euroshop erhöht Preise um 10 Cent

Doch jetzt scheint der Claim, mit dem das Unternehmen immer geworben hat und bei der Bevölkerung so beliebt geworden ist, sich plötzlich geändert zu haben. Wer die Webseite des Euroshops besucht, sieht: Alle Produkte kosten nun 1 Euro und 10 Cent. Eine große Überraschung!

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Und natürlich sind 10 Cent Aufschlag auf Schreibwaren, Deko und Co. bei diesem nach wie vor günstigen Preis gar kein Problem! Doch woher kommt der Preisanstieg? Tatsächlich steckt dahinter die Corona-Krise und der damit einhergehende Rückgang des Umsatzes, wie das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite andeutete.

Die Shops könnten nun nach und nach wieder öffnen. "Eine kleine Änderung wird es aber geben: Nach 16 Jahren wird aus „ALLES 1 EURO“ nun „ALLES 1,10 EURO“. Das ist nötig, ...für unsere Zukunft...", heißt es.

 

Euroshop: Kunden reagieren mit Verständnis auf Preissteigerung

Ein wichtiger Schritt, schließlich hat der Familienbetrieb mit anderen Discountern wie Tedi und Action große Konkurrenz am Markt. "Wir wollen ein Familienunternehmen bleiben und nehmen dafür in Kauf, dass wir etwas langsamer sind", erklärt Unternehmenschef Rainer Schum angesprochen auf das große Wachstum der Konkurrenten im Interview mit "chip.de".

Die Kunden der Kette reagieren größtenteils mit Verständnis auf die kleine Preisänderung: "Völlig verständlich! Habe mich schon gefragt, wie man für 1€ so gute und tolle Produkte verkaufen kann. Die 10 Cent sind gut angelegt. Für mich kein Problem!!!", "Also ich finde es frech, wenn man sich für 10cent aufregt...Ich unterstützte euch auch mit 1.10 Euro weiter" und "Kein Problem find ich super. Es geht um eure Jobs und eure Zukunft", lauten einige der positiven Kommentare.

 

Euroshop: Lager mit 100 Millionen Artikeln

Das Unternehmen stellt einen Großteil der Produkte in China her. Damit der niedrige Preis überhaupt möglich ist, werden große Mengen eingekauft. Wie "chip.de" berichtet, werden nach Unternehmensangaben 100 Millionen Artikel in Hallen in der Nähe des Firmensitzes gelagert. Bei diesen großen Mengen scheint klar, dass Euroshop unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie extrem zu leiden hat.

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Um das Unternehmen zu retten und damit viele Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, ist der 10-Cent-Preisanstieg natürlich völlig in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass Euroshop und die vielen in ihrer Existenz bedrohten Firmen es trotz der massiven Einbrüche durch die Corona-Krise schaffen und Kunden auch in eigenen Monaten noch immer dort einkaufen können.

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