Noch mehr Stau?Fake-Baustellen sollen in NRW Verkehrsunfälle reduzieren

Baustellen sind für Autofahrer sehr anstrengend, weil sie meist ordentlich Stau verursachen.
Baustellen sind für Autofahrer sehr anstrengend, weil sie meist ordentlich Stau verursachen.
Foto: iStock

Kein Witz! In Nordrhein-Westfalen sollen künstliche Baustellen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer verringern und so Unfallzahlen reduzieren.

Im ersten Moment klingt es wie ein schlechter Witz: Das Bundesland Nordrhein-Westfalen plant tatsächlich die Einrichtung von künstlichen Baustellen auf den Autobahnen, wie etwa vor dem Kreuz Leverkusen, um so die Geschwindigkeit von Autos zu drosseln und die Zahl der Unfälle zu senken, berichtet der WDR.

  • Die Idee zu den Fake-Baustellen kam auf, als die Bezirksregierung Köln bemerkte, dass eine echte Baustelle am Kreuz Leverkusen die Unfallzahlen deutlich reduzierte.
     
  • Die künstlichen Baustellen sollen genauso aussehen, wie echte Baustellen: inklusive Spurbegrenzung, Tempolimit 80 km/h, gelben Linien und Warnlichtern.

Zum ernsten Hintergrund zu der Aktion berichtet der WDR: „Die Autobahn 1 zwischen Burscheid und Leverkusen ist einer der gefährlichsten Autobahnabschnitte in Nordrhein-Westfalen. Die Polizei zählte seit dem vergangenen Jahr mehr als 300 Unfälle bei Burscheid. Acht davon endeten tödlich.“

Mit herkömmlichen Mitteln wie Tempolimits und Blitzern war offenbar keine ausreichende Reduzierung der Geschwindigkeit erreicht worden.

Nun also künstliche Baustellen. Die deutschen Autofahrer, die ohnehin schon oft unter verstopften Autobahnen wegen des hohen Verkehrsaufkommens leiden, dürfte das wenig freuen.

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