Tragödie oder Mord?Familie rast in Kalifornien über die Klippe: War der Unfall geplant?

In Kalifornien ereignete sich ein furchtbarer Unfall: Ein Auto raste über eine Klippe, die gesamte Familie wurde herausgeschleudert. Jetzt kommt ein schlimmer Verdacht auf – war die Tragödie geplant?

Der SUV raste ungebremst auf die Klippe zu. 30 Meter tief bleibt der Wagen kopfüber am Ufer liegen, Meereswellen streifen das Wrack. Der Unfall einer Großfamilie auf dem populären Highway 1 erschüttert derzeit Kalifornien. Nun kommen neue Details ans Licht.

Sarah und Jennifer Hart waren am 23. März mit ihren sechs Adoptivkindern unterwegs, als ihr Wagen eine Klippe herunter raste. Die Leichen der beiden 38-jährigen Mütter und dreier Kinder wurden erst einige Tage später auf den Felsen gefunden.

Die restlichen drei Kinder, zwei Mädchen und ein Junge zwischen 12 und 18 Jahren, werden derzeit noch immer vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass die gesamte Familie bei dem Sturz ums Leben gekommen ist. Was nach einem tragischen Unfall aussah, könnte sich jetzt jedoch als Mord entpuppen. Denn die Hinweise darauf, dass die Tat geplant war, verdichten sich.

Keiner der Insassen im Auto war angeschnallt. Sie sollen bei dem Unfall aus dem Wagen geschleudert worden sein. Am Tatort konnten die Ermittler jedoch keine Brems- oder Reifenspuren feststellen. Es scheint, als sei das Auto ungebremst auf die Klippe zugefahren.

Darauf weist auch die Analyse der Fahrzeugdaten hin. Der Tempomat des Wagens soll auf 90 Meilen eingestellt worden sein.

Bereits kurze Zeit nach dem Unfall wurden Vorwürfe gegen die Mütter aus Portland laut. Sarah Hart soll bereits vor sieben Jahren wegen Misshandlung ihrer Tochter bestraft worden sein. Erst kurz vor dem Unfall hätten die Kinder zudem hilfesuchend und hungernd bei ihren Nachbarn geklingelt, wie diese jetzt berichteten. Als das Jugendamt die Familie aufsuchte, war sie bereits abgereist.

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