Oh jeFamilie Ritter: Drama um Karin Ritter eskaliert!

Es gibt Neues von Familie Ritter! Das Drama eskaliert so richtig und dieses Mal betrifft es vor allem Mutter Karin Ritter.

Wird Familie Ritter jetzt obdachlos? Seitdem die Stadt Köthen die teilsanierte Obdachlosenunterkunft in der Augustenstraße tagsüber schließt, weiß Familie Ritter nicht mehr wirklich wohin. Vor allem Mutter Karin leidet darunter, dass kein Vermieter ein Mitglied der Familie Ritter aufnehmen möchte. Mittlerweile streiten sich sogar die Stadt und der Landkreis um die Problemfamilie, die durch Reportagen von „Stern TV“ bekannt geworden ist.

 

Karin Ritter will eine eigene Wohnung

Karin Ritter hätte nichts dagegen endlich in eine eigene Wohnung zu ziehen. Sie möchte weg und sich auch räumlich von ihren gewalttätigen, kriminellen und alkohol- und teilweise drogenabhängigen Kindern trennen. Ihre mittlerweile erwachsenen Söhne sind selbst für sie kein guter Umgang. Doch blocken wohl alle Vermieter ab, sobald sie den Namen Ritter hören.

Jetzt streiten sich sogar die Stadt Köthen und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld, wer überhaupt für die Obdachlosen in der Kleinstadt (inklusive Familie Ritter) verantwortlich ist. Laut MZ stellte Landrat Uwe Schulze seinen Standpunkt bereits bei einem Pressegespräch klar: „Wir werden sicher keine Wohnung für Frau R. besorgen. Das ist Angelegenheit der Stadt."

 

Stadt oder Landkreis? Keiner will Familie Ritter

Sein Stellvertreter Bernhard Böddeker geht sogar noch weiter und hegt Zweifel daran, dass sich die Stadt in dieser Situation überhaupt korrekt verfährt. Er ist der Meinung, dass Köthens Oberbürgermeister Bernd Hausschild und seine Verwaltung gegen ihre eigene Satzung verstoßen, „wenn sie die Frau am Morgen auf die Straße setzen und erst um 18 Uhr wieder das Betreten des Objektes in der Augustenstraße gestatten.“

In der gültigen „Satzung über die Unterbringung Obdachloser (...)" der Stadt heißt es im Paragraph 4, dass eine Unterkunft „nur aufgrund einer Einweisungsverfügung und nur von der eingewiesenen Person ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt werden" darf. Wenn man allerdings nur zum Schlafen in die Unterkunft darf, kann nicht von „wohnen“ gesprochen werden.

Wie der Streit um die Obdachlosen von Köthen weitergeht, ist unklar. Familie Ritter wird daher noch länger Thema bleiben und nach einer Unterkunft suchen.

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