Familie und Karriere Mit diesen 6 Tipps gelingt Müttern der Spagat zwischen Kind und Beruf

 Mit diesen 6 Tipps gelingt Müttern der Spagat zwischen Kind und Beruf
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Alle wollen etwas von dir und wo bleibst da du selbst?

Karriere, Haushalt, Kinder - und auch die Eltern brauchen Hilfe. Wir Frauen in der Lebensmitte spüren oft Druck von allen Seiten. Ganz besonders stressig ist es für Frauen, die alleinerziehend sind und sich ohne Unterstützung vom Vater um die Kinder kümmern. Kennst du das auch? Diese kleinen Maßnahmen können dir das Leben deutlich leichter machen.

1. Denke an deine Gesundheit

Mach dir klar, dass du für deine Familie und deine Karriere nur da sein kannst, wenn es dir gut geht und nimm dir deshalb genug Zeit für deinen Körper. Ernähre dich gesund, versuch ausreichend zu schlafen und dich regelmäßig zu bewegen. Lass notwendige Arztbesuche nicht kurzerhand für andere scheinbar drängendere Verpflichtungen ausfallen.

2. Verteile die Arbeit zu Hause

Du musst nicht alles im Haushalt allein schaffen: Hab den Mut, Aufgaben abzugeben. Sobald die Kinder alt genug sind, können sie zum Beispiel kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen. Auch Geschwister, die nicht in der Nähe wohnen, sollten bei der Betreuung der eigenen Eltern helfen. Etwa indem sie den Papierkram erledigen.

3. Mache auch mal etwas nur für dich

Auch wenn du sehr eingespannt bist mit Job und Familie, ergeben sich immer kleine Zeitfenster. Statt dann den Fernseher anzustellen, solltest du die Zeit bewusst mit Dingen verbringen, die dich erfüllen - hör deine Lieblingsmusik, lies etwas oder sing drauf los - tu einfach das, was dir Spaß macht und Energie gibt.

4. Mache Abstriche

Befrei dich von dem Gedanken, alles perfekt erledigen zu müssen. Bei dem Versuch, neben dem Job die perfekte Hausfrau, Mutter und Tochter zu geben, reibst du dich nur auf. Niemand wird sich daran stören, wenn du nicht jedes Kleidungsstück bügelst oder mittags nur mal schnelle Pasta mit Pesto servierst statt etwas Aufwendiges.

5. Sag mal Nein

Du musst nicht zu allem Ja und Amen sagen. Keine Angst, man wird dich auch noch mögen und wertschätzen, wenn du freundlich, aber bestimmt Nein sagst. Wenn du bereits genug zu tun habst, lehnst du kleine Gefälligkeiten einfach ab - und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen!

6. Hol dir Hilfe

Du trägst nicht nur für deine Familie Verantwortung, sondern auch für dich selbst. Deshalb ist es wichtig, dass du dich nicht überforderst.

Wenn es finanziell möglich ist, kann dich eine Haushaltshilfe wunderbar entlasten. In vielen Städten gibt es auch ehrenamtliche Seniorenbetreuer, die deine Eltern besuchen und dir so stundenweise Luft verschaffen.

Sorge dafür, dass es deiner Seele gut geht. Natürlich kann nichts den täglichen Stress komplett von dir nehmen, aber es hilft, mit einer Freundin regelmäßig zu reden.

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