Held auf vier PfotenFamiliendrama: Staffordshire Terrier rettet 2-jährigen Jungen das Leben

Tiere retten Leben: Familienhund Leala ist es zu verdanken, dass der 2-jährige Alexander dieses Jahr Weihnachten mit seiner Familie feiern kann. 

David Kinney und seine Familie hatten gerade Freunde in der Nachbarschaft besucht, als plötzlich ihr Staffordshire Terrier Leala total durchnässt und aufgeregt im Garten auftaucht. Sie zerrt ihrem Herrchen am Hosenbein, bis der ihr zu einem nahegelegenen Bach folgt. Was der Vater dann sieht, läßt ihm das Blut in den Adern gefrieren: Sein 2-jähriger Sohn Alexander treibt reglos mit dem Gesicht nach unten in dem Gewässer.

"Der Anblick war ein Albtraum! Kein Vater will sein Kind so sehen", erzählt der geschockte David. Sofort kamen die Freunde der Familie Jason und Joshua Cluff herbei, zogen den Jungen aus dem Wasser und leistet Erste Hilfe. Bis der Krankenwagen eintrifft, vergehen bange 27 Minuten. Schließlich schaffen es die Ärzte, das Herz des Kleinen wieder zum Schlagen zu bringen. Ob Alexander jedoch überleben würde, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar. 

 

Das Leben des 2-Jährigen hängt am seidenen Faden

Lisa Brockbank, die Mutter des kleinen Jungen, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihr Sohn in Lebensgefahr schwebt. "Ich hörte den Krankenwagen und schließlich den Rettungshubschrauber. Ich dachte, es wäre ein Nachbar, nie im Leben hatte ich damit gerechnet, meinen Sohn bewusstlos dort liegen zu sehen", erzählt sie, nachdem sie an der Unglücksstelle angekommen ist. "Es war schrecklich, ich konnte es nicht fassen. Eh ich mich versah, hatten mich die Ärzte zur Seite genommen und sagten mir, dass wenig Hoffnung für Alexander bestehe und dass wir uns auf das Schlimmste gefasst machen sollten." 

Mit dem Rettungshubschrauber wird Alexander sofort ins nächste Krankenhaus in Brisbane geflogen und in ein künstliches Koma versetzt - seine besorgten Eltern weichen nicht von seiner Seite. "Die Ärzte im Krankenhaus sagten uns, dass wir ihn möglicherweise nie wieder mit nach Hause nehmen können und wenn doch, dann vermutlich mit einem gravierenden Hirnschaden", erinnern sich Lisa und David. "Für Eltern gibt es nichts Schlimmeres!" 

 

Das Wunder von Brisbane

Doch der kleine Alexander entpuppt sich als echter Kämpfer und überrascht sowohl die Ärzte als auch seine Eltern. Innerhalb von 48 Stunden erwacht der 2-Jährige aus dem künstlichen Koma und kurz darauf kann er schon alleine atmen. Doch es sind die ersten Worte des kleinen Jungen, die alle zu Tränen rühren: "Er wollte als erstes einen Kuss! Das war das Erstes was sich unser Sohn gewünscht hat", erzählt sein gerührter Vater. Trotz der düsteren Diagnose der Ärzte hat sich der Kleine vollständig erholt. "Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass Alexander keine bleibenden Schäden hat." Dies ist auch dem beherzten Eingreifen der Ersthelfer zu verdanken, sodass Alexanders Gehirn nicht zu lange ohne Sauerstoff blieb. 

Doch David und seine Freunde Jason und Joshua wissen, dass sie das Lob nicht für sich alleine beanspruchen können, sondern dass es vor allem Hündin Leala zu verdanken ist, dass Alexander dieses Jahr im Kreise seiner Lieben ein gesundes Weihnachtsfest feiern kann. "Ohne unsere Hündin wäre Alexander ..." und dann bricht die Stimme des Vaters. " ... nicht mehr am Leben", wollte er wohl sagen. Denn schließlich war es der tapfere Vierbeiner, der rechtzeitig Alarm geschlagen hat. 

(ww2)

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