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KörperpflegeFett oder Feuchtigkeit: Was braucht die Haut im Winter wirklich?

Der Winter ist eine echte Herausforderung für die Haut! Sie neigt zu Trockenheit, weshalb sie oft juckt und spannt. Welche Pflege die Haut jetzt braucht und welche Rolle der Hauttyp dabei spielt, haben wir unter die Lupe genommen.

Fett oder Feuchtigkeit: Was braucht die Haut im winter wirklich?
Foto: iStock // shironosov

Kälte, Nässe und Heizungsluft machen der Haut im Winter ordentlich zu schaffen. Das Feuchtigkeitslevel sinkt gefühlt mit jedem Tag und die Haut beginnt unangenehm zu spannen. Worauf es jetzt ankommt, ist die richtige Pflege. Die Frage ist nur, was die Haut bei Kälte braucht: Feuchtigkeit oder Fett? 

 

Was braucht gestresste Winterhaut?

Die Haut benötigt im Winter - unabhängig vom Hauttyp - sowohl Fett als auch Feuchtigkeit. Es gibt allerdings gewissen Anzeichen dafür, dass die Haut von dem einem oder anderen im Winter mehr braucht. 

Die Haut braucht FEUCHTIGKEIT, wenn ... 

... sie juckt und unangenehm spannt und sich die Oberfläche rau anfühlt.  

Wenn die Haut unter Feuchtigkeitsmangel leidet, hilft es ...

... nur in Maßen zu duschen (ca. alle zwei Tage), um der Haut nicht noch zusätzlich Feuchtigkeit zu entziehen. Außerdem ist es gut, beim Duschen oder auch Baden darauf zu achten, eher lauwarmes Wasser und zum Einseifen ein rückfettendes Duschöl zu benutzen.

Die Haut braucht FETT, wenn ... 

... sich ihre Oberfläche rau anfühlt und winzige Risse und Entzündungen an der Oberfläche zu erkennen sind. Schuppende Stellen sind ebenfalls ein klassisches Merkmal dafür, dass die Haut eine fetthaltige Pflege benötigt. Aber vorsichtig: Wer jetzt einfach nur zur Vaseline greift, um der Haut die volle "Fettdröhnung" zu verpassen, tut ihr damit keinen Gefallen. Das hat nämlich zur Folge, dass die Poren versiegelt werden und die Haut nicht mehr atmen kann.

Wenn die Haut unter Fettmangel leidet, hilft es ...

... auf eine gute Pflege zu setzen, die aus drei Säulen bestehen sollte. Dazu gehören Okklusiva (z. B. pflanzliche Wachse, Öle und Butter, die den Wasserverlust mindern), Emollentien (z. B. Fette, die verlorene Lipide ersetzen) und Feuchtigkeitsspender (z. B. Milchsäure oder Aloe Vera, die Feuchtigkeit binden und die Haut straff aussehen lassen). Wie hoch der jeweilige Fettanteil der Creme ausfallen sollte, richtet sich nach dem Alter, der Jahreszeit und dem individuellen Hautzustand. Eine reifere Haut braucht beispielsweise mehr Fett in der Pflege. Für die Außentemperatur gilt: Je höher sie ist, desto weniger Fett wird benötigt. Eine fettige Haut, die zu Akne und Unreinheiten neigt, braucht deutlich weniger Fett als die normale Haut.

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