StrandurlaubFeuerquallen verletzen Badegäste an der Küste Mecklenburgs

An der Küste Mecklenburgs wurden in den vergangenen Tagen Feuerquallen gesichtet. Mittlerweile kam es zu über 90 Verletzten, die mit Erste Hilfe behandelt werden mussten.

So stellt man sich den Strandurlaub sicher nicht vor. Man fährt ans Meer und möchte ins Wasser und plötzlich wird man von etwas gestochen und es beginnt zu brennen. An Mecklenburgs Küste, von Boltenhagen bis Markgrafenheide, sind Feuerquallen gesichtet worden, die sogar Menschen verletzten. Am Samstag sei es besonders häufig gewesen, so die Aussage des Wachdienstleisters bei der Wasserwacht Bad Doberan Benjamin Wehner zur Ostsee-Zeitung.

Derzeit wachsen die Quallen sehr schnell und werden durch den Wind und die Strömungen an die Küsten getrieben, wo sie nun ihr Unwesen treiben. Während die durchsichtigen Ohrenquallen den Menschen nichts tun, kann die Berührung mit einer Feuerqualle schmerzhaft werden – aber auch nicht mehr als das. Wer in Kontakt mit den Quallen kommt, sollte die betroffene Stelle mit Salzwasser (nicht mit Süßwasser) waschen und anschließend mit einem nassen Handtuch kühlen. Das Brennen erzeugt das Nesselgift, welches die Quallen ihren Opfern, wie kleinen Fischen und Krebsen, injizieren, um sie hinterher zu fressen. Für Menschen ist das Nesselgift nicht gefährlich. Es kann höchstens zum besagten Brennen, Anschwellen der Haut oder Juckreiz kommen, schreibt der NDR.

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