Bittere AbrechnungFlorian Silbereisen: Eklat auf dem Traumschiff - wie viel soll er noch ertragen?

Florian Silbereisens Reise als Kapitän auf dem Traumschiff wird mehr und mehr zu einem Alptraum. Nach diesem erneuten Eklat ist die Frage: Wie viel kann er noch ertragen?

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Inhalt
  1. Florian Silbereisen: Für das Traumschiff hagelt es Kritik
  2. Sascha Hehn verließ freiwillig das Schiff
  3. Harald Schmidt: Deutliche Worte für die Traumschiff-Besetzung
  4. Florian Silbereisen ist auf dem Traumschiff nicht verkehrt, aber…

Es sollte alles anders werden mit Florian Silbereisen als Kapitän Max Parger. Doch nach sechs Traumschiff-Folgen hagelt es immer mehr Kritik. Die Zuschauer finden die Geschichten zu seicht und die Dialoge zu flach. „Ja, natürlich sind die Drehbücher völlig gaga!“, kritisiert nun sogar auch Silbereisen. „Ich bleibe auf jeden Fall dran und wünsche mir überraschendere und witzigere Geschichten. Aber bis dahin muss noch viel passieren!“

 

Florian Silbereisen: Für das Traumschiff hagelt es Kritik

Das finden auch die ehemaligen Stars der Erfolgsserie. „Wir haben am Ostersonntag natürlich das neueste Traumschiff gesehen“, erzählt uns Horst Naumann (95, bis 2010 Schiffsarzt Dr. Schröder). „Ich war ja auch auf meine Nachfolgerin neugierig, wollte mal sehen, wie sie die Arztrolle ausfüllt.“ Doch Collien Ulmen-Fernandes (39) durfte als neue Bordärztin Dr. Jessica Delgado nicht mal einen einzigen Patienten behandeln. „Ich habe immer darauf gewartet, wann sie denn zum Einsatz kommt. Irgendwann hab ich mich gefragt, ob ich das verpasst habe.“ Hat er nicht, es stand nichts im Drehbuch.

 

Sascha Hehn verließ freiwillig das Schiff

Die Bücher kritisierte schon Ex-Kapitän Sascha Hehn (66), der 2019 freiwillig das Schiff verließ. „Zuletzt war es so, dass einfach alte Geschichten wiederholt wurden. Und die Regie war verdammt, Fließbandarbeit abzufotografieren“, schimpfte er. Zwar seien die Bücher früher auch nicht immer „der Hit“ gewesen, doch die sehr guten Schauspieler hätten „was aus ihren Rollen gemacht“, so Hehn.

 

Harald Schmidt: Deutliche Worte für die Traumschiff-Besetzung

Sein Kollege Harald Schmidt (63), an Bord bekannt als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle, findet da noch deutlichere Worte. Sein Vorschlag, wie man den Luxus-Dampfer wieder auf Kurs bringen könnte: „In den Rollen tauchen plötzlich Schauspieler auf, anstatt gut frisierter Sprechpuppen, die im Social Media unterwegs sind“, lästert er ironisch. Gemeint ist damit wohl Gast-Darstellerin Victoria Swarovski (27, „Let's Dance“), die als Tanzlehrerin bemüht war.

 

Florian Silbereisen ist auf dem Traumschiff nicht verkehrt, aber…

Und was sagt Heide Keller (81, stieg 2018 aus) zu alldem? Sie war 36 Jahre als Chefstewardess Beatrice die gute Seele, schrieb damals auch viele der Drehbücher mit. „Ich kann nur sagen, dass es für mich eine glückliche und wunderbare Zeit mit Herrn Rademann war, dem besten Chef der Welt, der genau wusste, was er tat …“.

Traumschiff-Erfinder Wolfgang Rademann († 81) war bis zu seinem Tod 2016 der Kopf des Ganzen. Er holte die großen Stars aufs Schiff. Das fehlt Horst Naumann. „Von der Osterfolge kannte ich von den Gastdarstellern kaum jemanden. Gut, mag vielleicht auch an meinem Alter liegen, es ging meiner Frau (61, d. Red.) und meinem Sohn (21) aber auch nicht viel anders. Schade. In meiner Zeit waren Gäste auf dem Schiff wie Maria Schell.“ Silbereisen findet der 95-Jährige allerdings nicht verkehrt. „Dafür, dass er kein gelernter Schauspieler ist, macht er das, was er macht, ordentlich und gut. Ich find ihn ein bisschen jung, aber er zieht halt Publikum an.“

Schauspieler Helmut Zierl (66), der selbst viermal auf dem Traumschiff mitspielte, gibt Florian Silbereisen recht. „Neue gute Ideen können nie schaden.“

 

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