Hitzewelle 2018Folge der Hitze: Wasserschöpfen wird in dieser Stadt verboten

In Deutschland stellt die erste Stadt das Schöpfen von Wasser unter Strafe. Das Wasser aus Flüssen darf nicht mehr für das Bewässern der eigenen Gärten genutzt werden.

In Norddeutschland bleibt der Regen aus und das schon seit Wochen. Die Erde wird trocken und für viele Bauern wird es langsam eng. Erst reichte das Wasser nicht für das Getreide im Frühsommer, jetzt leiden die Maispflanzen und Zuckerrüben unter der Dürre. Daher hat in Sachsen eine Stadt Geldstrafen im fünfstelligen Bereich über das Schöpfen von Wasser verhängt.

Südliche der Mainlinie liegt die Feuchtigkeitsbilanz im Normalbereich, doch nördlich und nordöstlich davon ist es seit Langem viel zu trocken. In Sachsen macht die Politik daher jetzt ernst. Der Wasserstand des Flusses Chemnitz ist bereits auf 27 Zentimeter gesunken. Aufgrund dessen hat die Stadt Chemnitz am Dienstag ein „Schöpfverbot“ verhängt. Wer jetzt Wasser auf Flüssen und Bächen im Stadtgebiet entnimmt, um seine eigenen Pflanzen und Gärten zu wässern, kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro bestraft werden.

Sollten sich andere Städte und Landkreise an diesem Verbot ein Beispiel nehmen, sieht es schlecht aus für die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen. Denn die Felder der Bauern gelten ebenfalls als deren „privates“ Land.

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