GerichtsprozessFrankfurt: Familien-Vater will Studentin vergewaltigen, aber er rechnete nicht damit, dass sie Kickboxerin ist

Nach einer Serie sexueller Angriffe an der Uni Frankfurt wurde der Täter am Landgericht Frankfurt schuldig gesprochen und verurteilt.

Am Montag endete in Frankfurt der Prozess gegen den Sexualstraftäter, der über Monate hinweg Frauen auf dem Campus der Universität Frankfurt belästigte. Der Täter wurde zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Außerdem muss der zweifache Familienvater an eines seiner Opfer 3.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Er hatte die 23-Jährige nachts in eine Hecke gezerrt und sie gezwungen ihn zu befriedigen.

Zwei weitere Frauen, die er überfiel, konnten ihn in die Flucht schlagen. Eine von ihnen, eine ehemalige Kickboxerin, wehrte sich sogar lautstark, schrie und trat nach ihrem Peiniger. Nach diesem gescheiterten Tatversuch suchte der Mann ein Bordell auf, was die sexuelle Absicht seiner Überfälle verdeutlicht.

Es blieb bei diesen drei Überfällen, weil der Täter im Februar dieses Jahres gefasst wurde. Von der Polizei wurde eine Beamtin als Lockvogel eingesetzt, auf die der Täter ansprang. Die Festnahme erfolgte umgehend. Seither saß der Täter in Untersuchungshaft.

Vor Gericht sagten alle drei Opfer aus und berichteten von den Folgen, welche die Tat für sie hatte. Sie alle leiden unter Schlafstörungen und trauen sich nicht mehr allein im Dunkeln auf die Straße. Zwei von ihnen sind sogar in psychologischer Behandlung.

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