Vorsorge Krankenkassen zahlen künftig HPV-Test für Frauen ab 35 Jahren

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich dazu entschieden Frauen ab 35 Jahren den HPV-Test beim Gynäkologen zu bezahlen – zumindest alle drei Jahre. Bisher übernimmt die Kasse die Kosten dafür nur, wenn der Krebsabstrich zu einem sehr auffälligen Ergebnis führt.

 

Das Human-Papillooma-Virus ist ein häufig vorkommendes Virus, das die Haut und die Schleimhäute befällt und in Form von Warzen auftritt. Es gibt mehr als 150 verschiedene Arten dieses Virus, etwa 30 werden durch Genitalkontakt übertragen.

Im Gegenzug zu dieser geschenkten Virusvorsorge wird allerdings der Pap-Test zur Vorsorgeuntersuchung von Gebärmutterhalskrebs ebenfalls nur noch alle drei Jahre von den Krankenkassen übernommen. Wer öfter auf Nummer sichergehen will, muss in die eigene Tasche greifen. Frauen zwischen 20 und 35 Jahren bekommen den Pap-Test nach wie vor jährlich von den Krankenkassen bezahlt.

Es wurde lange über eine Lösung diskutiert, die den Frauen am meisten nützt und gleichzeitig nur eine geringe Quote an Fehlalarmen zulässt. So entstand die 3-Jahres-Idee für beide Verfahren. Der Start der neuen Regelung steht noch nicht fest. Erst müssen die Krankenkassen sich einigen, welchen HPV-Test sie in Zukunft finanzieren werden.

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