BeziehungFremdgeher haben höheres Prostatakrebs-Risiko

Fremdgeher bekommen Prostatakrebs
Männer, die fremdgehen, erkranken häufiger an Prostatakrebs
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Studie belegt: Männer, die beim Sex häufig die Partnerin wechseln, haben ein doppelt so hohes Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, als Männer, die monogam leben.

Eine Studie des australischen Cancer Council New South Wales untersuchte den Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und der Anzahl der Sexpartnerinnen von Männern. Für die Studie haben die Wissenschaftler von rund 10.000 Männern die Anzahl der Partnerinnen, die Häufigkeit der Orgasmen sowie der Zeitpunkt des ersten Geschlechtsverkehrs untersucht.

Das Ergebnis: Männer, die in frühen Jahren ihr erstes Mal und viele Orgasmen hatten, wiesen ein höheres Risiko für Prostatakrebs auf, als Männer, die drei oder weniger Sexpartnerinnen hatten. Auch zeigt die Studie, dass Männer, die häufig ihre Partnerin wechseln, häufiger an Prostatakrebs erkranken, als jene Männer, die monogam leben.

 

Monogame Männer erkranken seltener an Prostatakrebs

Die Ursache für diesen Zusammenhang sehen die Wissenschaftler in der Veränderung des Hormonhaushalts. Dass das männliche Hormon Testosteron im Zusammenhang mit Prostatakrebs steht, ist bereits bewiesen.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Neben der Anzahl der Sexualpartnerinnen sind weitere Ursachen für Tumore dieser Art z.B. erbliche Vorbelastungen, Entzündungen oder Fettleibigkeit. Die ersten Symptome von Prostatakrebs sind Schmerzen beim Urinieren, ein schwacher Harnstrahl und später auch Erektionsstörungen. Männer sollten sich ab dem 30. Lebensjahr vom Urologen regelmäßig auf Prostatakrebs untersuchen lassen.

Die Prostata ist ein kastaniengroßes Organ von Männern und befindet sich hinter der Harnblase. Die Prostata ist eine Drüse, die einen Teil (etwa 20 bis 30 Prozent) des Spermas produziert (trübes Prostatasekret).

 

(ww7)

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