Wird er der neue CDU-Chef?Friedrich Merz: Was du über den vermeintlichen Merkel-Nachfolger wissen musst!

Angela Merkel steht nicht länger zur Wahl – zumindest nicht als Parteivorsitzende der CDU. Ein möglicher Nachfolger ist Friedrich Merz.

Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Wahl-Debakel in der Landtagswahl in Hessen ihren Rückzug vom CDU-Parteivorsitz verkündet hat, werden bereits erste Stimmen laut, die diesen Posten in Zukunft gerne belegen würden.

 

Politische Karrie 

Auch der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz möchte kandidieren. Der 62-Jährige war bis nach der Bundestagswahl 2002 Fraktionsvorsitzender der CDU, bis Merkel ihn auf den zweiten Platz drängte. Als Fraktionsvize trat er nach nur zwei Jahren zurück. Zuvor war er von 1989 bis 1994 im Europäischen Parlament, danach Bundestagsabgeordneter. 2009 hatte er sich dann komplett aus der aktiven Politik zurückgezogen und sitzt seither in diversen Aufsichtsräten.

Wirtschaftsanwalt Merz gilt als ein Kopf der Konservativen innerhalb der Partei. Der ehemalige CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach meint zur Kandidatur von Friedrich Merz: „Er hat nach wie vor in der Partei ein hohes Ansehen, eine beeindruckende politische Kompetenz und Erfahrung und ist nicht zuletzt ein glänzender Redner. Er hat zweifellos das Talent, die Union wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen.“

 

„Friedrich Merz ist der richtige Mann"

Und auch der langjährige Bundestagsabgeordnete Axel Fischer erklärte gegenüber BILD: „Friedrich Merz ist der richtige Mann, um die CDU auch inhaltlich zu erneuern. Er hat Ideen für eine gute Zukunft Deutschlands, mit denen die CDU zukünftig die Menschen wieder überzeugen kann. Wir müssen die an die AfD verlorenen Wähler zurückgewinnen. Friedrich Merz traue ich zu, die Integrationskraft der CDU wieder zu entwickeln.“

Neben Friedrich Merz gaben auch Gesundheitsminister Jens Spahn und CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer bekannt für die Position kandidieren zu wollen. Im Dezember 2018 wird auf dem CDU-Parteitag die Parteispitze neu gewählt werden.

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