FruchtzuckerFruktose – der heimliche Krank- und Dickmacher

Keine Frage, Obst ist gesund. Doch zu viel Fruchtzucker sorgt u.a. für erhöhte Blutfettwerte. Worauf du achten solltest, weiß Patric Heizmann.

Fruktose - der heimliche Krank- und Dickmacher
Foto: ivandzyuba / iStock

Fruchtzucker. Er gilt noch immer als „sehr gesund“. Weil er so natürlich klingt und eben im gesunden Obst vorkommt. Doch er ist ein stiller Killer. Wenn er in großen Mengen aufgenommen wird. Weniger Obst ist nicht die Lösung, denn er versteckt sich noch in einem beliebten „alten Bekannten“...

„Obst ist gesund!“. Ein Spruch wie in Fels gemeißelt. Ernährungsfachmann Patric Heizmann  erklärt uns die Problematik des Fruchtzuckers. Er sagt „ Auch ich bin ein Befürworter von Obst, weil Obst eigentlich etwas sehr ursprüngliches ist. Tja, wenn da das Wort „eigentlich“ nicht wäre.“

 

Saisonfutter und Lagerkoller

Unsere Vorfahren hatten nicht das ganze Jahr über Ananas, Papaya und Kiwis auf dem Speisezettel. Zumindest nicht in Europa. Im Winter sah es ganz übel aus mit den „5 am Tag“, wie es die DGE seit Jahrzehnten runterbetet (ein Gebot, wo sich wohl jeder als „Sündiger“ ertappt fühlt). Patric Heizmann veranschaulicht die Problematik hinter unserem Obst: Das Obst, was Fred Feuerstein direkt vom Baum pflügte, war auch randvoll mit Vitalstoffen. Heute dürfen z.B. Orangen stickstoffgekühlt mehrere Jahre(!) in Lagerhallen rumliegen, bis sie verkauft werden müssen. Das steht so im EU-Recht. Ob solches Obst noch die gleiche Vitalstoffqualität hat? Die hochgezüchteten Apfelsorten sind heute auch erheblich zuckerreicher als die knorpeligen, kleinen Knollen, in die unsere Vorfahren gebissen haben.

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Säfte und Co.

Da heute Obst in großen Mengen verfügbar und hochgezüchtet viel mehr Fruchtzucker als früher liefern, macht das unserem Stoffwechsel aus doppelter Sicht zu schafften:

Fruchtzucker (Fruktose) wird in zu großen Mengen in der Leber zu Triglyzeriden umgewandelt. Fett. Dieses Fett besucht dann gerne die Kollegen in den Fettspeichern und verschlechtert zudem noch die Blutfettwerte ganz erheblich!

 

Unser Millionen Jahre alter Stoffwechsel konnte mit wenig

Fruchtzucker gut umgehen. Früher waren es täglich ein paar wenige Gramm. Heute essen wir nicht nur Obst. Wir trinken es! Orangensaft, Apfelsaft, Multivitaminsaft. Ein Liter ist da schnell weg. „Ist ja gesund!“. Und liefert satte 100 Gramm Zucker. Diese Fruchtzuckerflut sorgt bei vielen Menschen für eine Unverträglichkeit, weil ihnen der „Transporter“ durch die Darmwand nicht ausreichend zur Verfügung steht. Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall. Typische Symptome der sehr weit verbreiteten „Fruktosemalabsorbtion“. Achte nach Obstverzehr darauf, wie es dir geht. Bei Unwohlsein lässt du das einmal beim Arzt testen.

Fruchtzucker kommt natürlich nicht nur in Früchten vor. Ein „alter Bekannter“ trägt ihn verdeckt mit sich herum: Saccharose. Haushaltszucker. Extrem verbreitet. Der ist ein so genannter Zweifachzucker, also eine Verbindung aus dem Einfachzucker „Glukose“ und dem Einfachzucker „Fruktose“ – Fruchtzucker! Naschkatzen und Süßmäulchen sorgen damit unbewusst für eine regelrechte Flut an Fruchtzucker.

 

Nie wieder Obst?

Oh nein. Ganz sicher lautet mein Tipp nicht, nun auf Obst zu verzichten. Zu wertvoll sind die Inhaltsstoffe, von denen die Wissenschaft tausende noch gar nicht kennt.

Aber eine ganz kleine Regeln ist nicht nur für die Figur schick, sondern sorgt auch für ein gutes „Bauchgefühl“: Obst sollte gegessen, nicht getrunken werden. Ein kleiner, frisch gepresster Saft ist in Ordnung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber keine industriellen Säfte. Bloß nicht!

Möglicherweise hilft auch nun die Erkenntnis, dass der weit verbreitete Haushaltszucker zur Hälfte aus Fruchtzucker besteht. Der eben KEIN gesunder Zucker ist, wenn er in zu großen Mengen gefuttert bzw. getrunken wird. Damit sorgt ab sofort das zu viel Süße nicht nur für angedickte Schenkel, sondern auch für die Entgleisung der Blutfettwerte.

Entdecke durch Tipps & Tricks, von Fitnesscoach Patric Heizmann, in seinem kostenlosen Online Seminar, wann & wie Früchte in deinem Ernährungsalltag stehen können, ganz ohne zusätzliche Kilos zu riskieren.

 
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