GesundheitFührt WLAN-Strahlung zu Fehlgeburten? Studie zu möglichem Zusammenhang veröffentlicht

Amerikanische Wissenschaftler untersuchten im Rahmen einer neuen Studie, ob WLAN-Strahlungen, die beispielsweise vom Handy ausgehen,

 das Risiko von Fehlgeburten erhöhen. 

Dass ionisierende Strahlungen, die von Handys, Tablets und Co. ausgehen, gesundheitsschädigend für uns sein können, haben diverse Studien in der Vergangenheit erforscht. Ein Feld, das bisher wenig untersucht wurde, sind die nicht-ionisierenden Strahlungen, die ebenfalls von elektrischen Geräten ausgehen können, wie zum Beispiel WLAN-Strahlen durch die Benutzung eines Handys. Laut des leitenden Forschers der Studie, die in dem Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht wurde, Dr. De-Kun Li sind diese möglicherweise gefährlicher, als bisher angenommen. 

Fehlgeburt: Sind WLAN-Strahlungen ein Risiko für Fehlgeburten?iStock

Für die Studie wurden schwangere Frauen gebeten ein Magnetfeld-Überwachungsgerät mit sich zu tragen. Zudem sollten sie ein Tagebuch über alle Aktivitäten führen und wurden dazu persönlich interviewt. Parallel kontrollierten die US-Wissenschaftler mehrere Faktoren, von denen bekannt ist, dass sie zu einem erhöhten Risiko von Fehlgeburten beitragen können, wie frühere Fehlgeburten, Alkoholkonsum und Erbrechen.

Das Ergebnis der Untersuchung: Bei Probandinnen mit dem geringsten gemessenen Kontakt an nicht-ionisierenden Strahlen, erlitten 10,4 Prozent eine Fehlgeburt. Die Frauen, die den höheren gemessenen Belastungen ausgesetzt waren, erlitten zu 24,2 Prozent eine Fehlgeburt. „Die Rate der Fehlgeburten in der allgemeinen Bevölkerung liegt zwischen 10 und 15 Prozent“, erläutert Dr. Li. 
Die Forscher wollen nun in weiteren Studien die Gefahren erforschen und auch prüfen, inwiefern Städte mit einer höheren WLAN-Dichte für schwangere Frauen eine Gefahr darstellen.

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