WMFußball WM 2018: Das sind die neuen Regeln für Russland

Nachdem der deutsche Kader für Russland feststeht, hat die FIFA jetzt

Inhalt
  1. Neue WM 2018-Regel: Der Videobeweis
  2. Die Einwechslung eines Spielers ist eine weitere neue WM-Regel
  3. Dritte WM-Regel: Kommunikation zwischen Trainerbank und Tribüne

 neue Regeln für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 bekannt gegeben. Insgesamt gibt es drei Hauptänderungen.

Am 14. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Insgesamt gibt es drei neue Regelungen, die von dem Weltverband FIFA bestimmt wurden:

  • Der Videobeweis durch einen Video-Assistenten
  • Die Möglichkeit einer vierten Einwechslung in der Verlängerung und 
  • die direkte Kommunikation zwischen Trainerbank und Tribüne.
 

Neue WM 2018-Regel: Der Videobeweis

Eine der einschneidensten und gleichzeitig umstrittensten Neurungen im Regelwerk: Erstmals gibt es einen Video-Schiedrichter, um extreme Fehlentscheidungen eines Schiedsrichters zu verhindern. Das Eingreifen des Video-Assistenten gab es bereits in der vergangenen Bundesliga-Saison, allerdings nicht so transparent wie es bei der WM der Fall sein wird. So sollen die Zuschauer in den Stadien auf Anzeigetafeln Wiederholungen und Grafiken zu sehen bekommen. Aus den Gesprächen zwischen Schiedsrichtern und Video-Assistenten werden wichtige Informationen an die TV- und Radio-Kommentatoren weitergeleitet.

In dem sogenannten "Video Operations Room" in Moskau werden pro Spiel folgende Personen anwesend sein:

  • Ein Video-Assistent
  • Zwei Video-Schiedrichter für den Video-Assistenten:
  • davon ist einer speziell für die Bewertung von Abseits-Situationen zuständig

Auf diese Weise will die FIFA so transparent wie möglich sein, damit für den Zuschauer keine Fragen offen bleiben. Kritiker fürchten allerdings, dass durch den Videobeweis ein Fußball-Chaos entstehen könnte, da auch hier keine 100%-ige Objektivität vorliegt. 

 

Die Einwechslung eines Spielers ist eine weitere neue WM-Regel

Beim DFB-Pokal wurde diese Regel bereits erfolgreich getestet und wird nun auch in Russland gelten: Eine vierte Spieler-Einwechslung in der Verlängerung bei Spielen der K.o.-Runde ist jetzt möglich. 

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Dritte WM-Regel: Kommunikation zwischen Trainerbank und Tribüne

Diese Neuerung feiert Premiere: Laut des FIFA-Regelwerks dürfen "kleine, tragbare Elektro- oder Kommunikationsgeräte in der technischen Zone eingesetzt werden, sofern dies zu Taktik- oder Coachingzwecken oder zum Wohl der Spieler geschieht." Das bedeutet, dass bei der deutschen Nationalmannschaft der Assistenztrainer Marcus Sorg seine gewonnenen Erkenntnisse und Informationen von der Tribüne aus an den zweiten Assistenten Thomas Schneider auf der Bank weiterleiten darf.

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